• 05.03.2014, 11:47:18
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Bundesminister Rupprechter: Für ein Europa ohne Atomkraftwerke

Neue Studie stützt klare Anti-Atomlinie Österreichs

Utl.: Neue Studie stützt klare Anti-Atomlinie Österreichs =

Wien (OTS) - Forschungsergebnisse der Technischen Universität Wien
bestätigen Österreichs Umweltminister Andrä Rupprechter in seinem
klaren Bekenntnis zu einem atomkraftfreien Europa: Die Studie "Phase
out of Nuclear Power in Europe - From Vision to Reality" wurde heute
in Wien von Rupprechter, Global 2000 und Wien Energie gemeinsam
vorgestellt. Sie zeigt, dass ein EU-weiter Atom-Ausstieg zusammen mit
dem Erreichen der Klimaziele bereits bis 2030 machbar ist. "Diese
Ergebnisse bringen neue, überzeugende Argumente gegen die Kernenergie
und ihre Förderung. Es darf keine Renaissance der Atomenergie unter
dem Deckmantel des Klimaschutzes geben. In der grünen Kraft liegt die
Zukunft", betont der Minister.

Die vom BMLFUW geförderte Studie zeigt die notwendigen Schritte zu
einem atomkraftfreien Europa. Dazu sind die Steigerung der
Energieeffizienz und der Ausbau erneuerbarer Energien notwendig. Dies
ist kurz- bis mittelfristig mit Mehrkosten verbunden, dafür wird
langfristig die Importabhängigkeit des Energiesystems deutlich
verringert. Zusätzlich analysiert sie die beantragten Subventionen
für Atomkraftwerke, über die die EU-Kommission aktuell entscheidet.
"Atomenergie ist weder eine nachhaltige Form der Energieerzeugung
noch ein geeignetes Mittel zur Bekämpfung des Klimawandels. Ich lehne
die Subventionierung von Atomkraft oder staatlich garantierte Preise
für Nuklearstrom entschieden ab", stellt Rupprechter klar.

Die Forschungsergebnisse sind ein gewichtiges Argument in der
derzeitigen Debatte um die zukünftige Klima- und Energiepolitik
Europas. Österreich kritisiert die von der Europäischen Kommission
geplanten Veränderungen zum Energie- und Umweltbeihilfenrecht.
Erneuerbare Energieträger werden dabei massiv benachteiligt. Die
Ergebnisse belegen auch, dass das von Großbritannien geplante
staatliche Beihilfensystem zur Förderung der Kernenergie nicht mit
dem Beihilfenrecht der EU vereinbar ist. Das unterstützt Österreichs
Ablehnung einer staatlichen Beihilfe für das britische AKW-Projekt
Hinkley Point C.

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