- 05.03.2014, 09:48:20
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Volkshilfe zum 8. März: "Kampftag, nicht nur Festtag"
Frauenspezifische Volkshilfe-Projekte im In- und Ausland stärken Frauenrechte weltweit
Utl.: Frauenspezifische Volkshilfe-Projekte im In- und Ausland
stärken Frauenrechte weltweit =
Wien (OTS) - Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März
weist Volkshilfe Präsident Univ. Prof. Dr. Josef Weidenholzer darauf
hin, dass die Forderungen, die Frauen seit dem 1. Internationalen
Frauentag im Jahr 1911 erheben, immer noch dieselben sind: "Gleicher
Lohn für gleiche Arbeit, das Recht auf den eigenen Körper, gerechte
Teilhabe von Frauen in allen Lebensbereichen, eine Welt ohne
Rollenzwänge und Gewaltverhältnisse."
"Weltweit leisten Frauen zwei Drittel der produktiven und
reproduktiven Arbeit, die Hälfte davon völlig unbezahlt. Lediglich
ein Zehntel des weltweiten Einkommens erhalten Frauen, gar nur ein
Hundertstel des Besitzes gehört Frauen. Der Internationale Frauentag
ist deshalb immer noch ein Kampftag, nicht nur ein Festtag" erklärt
Volkshilfe Bundesgeschäftsführer Mag. Erich Fenninger.
Frauen stärken
Die Volkshilfe tritt auf internationaler und österreichischer
Ebene politisch und gesellschaftlich für die Verbesserung der
Situation von Frauen ein. Durch verschiedene Projekte im In- und
Ausland stärkt die Volkshilfe Frauen ökonomisch, hilft bei der
Verbesserung ihrer Situation und unterstützt sie, ihr Leben
selbstbestimmt zu gestalten.
International
"In unserer internationalen Arbeit ist die Förderung der
Gleichberechtigung von Frauen zentral. Gleichstellung von Frauen und
Empowerment sind wichtige Schlüssel zur Beseitigung von Armut. Wir
setzen deshalb Maßnahmen, um Frauen eine bessere Bildung, einen
fairen Zugang zu Ressourcen und politischer Mitbestimmung zu
ermöglichen", sagt Mag.a Heide Mitsche, Leiterin der Internationalen
Abteilung der Volkshilfe.
und in Österreich
"Aber auch hierzulande gibt es immer noch viel zu tun. Die
Lohnschere ist noch lange nicht geschlossen. Frauen verdienen weniger
als Männer, haben mehr Teilzeitjobs, übernehmen den Großteil der
Kinderbetreuung und der Pflege von Angehörigen und sind im Alter
öfter von Armut betroffen. Alleinlebende Pensionistinnen gehören zu
den am stärksten armutsgefährdeten Gruppen", ergänzt Mag.a Verena
Fabris, Sozialexpertin der Volkshilfe.
mit zahlreichen Volkshilfe-Projekten
Mitsche und Fabris freuen sich, dass in vielen Projekten der
Volkshilfe Frauen im Mittelpunkt stehen. Die Volkshilfe trägt so dazu
bei, Benachteiligungen zu beseitigen und Erfolge von Frauen zu
ermöglichen: Im Rahmen von SEED, das im Jänner 2014 startete, werden
Frauen in Albanien, Serbien und Kosovo durch Ausbildung, Beratung und
Trainings auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Im Projekt "THARA - e
Romengo than", das am 1. Februar in Wien startete, finden Romnija in
frauenspezifischen Workshops eine berufliche Zukunft. In der
Frauennotschlafstelle in Kärnten haben Frauen seit Dezember des
Vorjahres einen Raum, um sich finanziell und psychisch zu
stabilisieren und eine Perspektive - unabhängig von
Zweckgemeinschaften - zu entwickeln.
für eine gerechtere Welt
"Die Volkshilfe tritt für eine Welt ein, in der Frauen und Männer
gleichgestellt sind und alle Menschen dieselben Chancen haben,
unabhängig von Geschlecht, Alter, sexueller Orientierung, Religion
oder Herkunft. Dazu muss die Welt gerechter werden. Denn - wie schon
Johanna Dohnal, die große österreichische Kämpferin für Frauenrechte
vor 30 Jahren sagte: ,Der Boden, auf dem sexuelle Ausbeutung und
Versklavung von Frauen gedeihen, ist die rechtliche und ökonomische
Benachteiligung von Frauen`", so Fenninger und Weidenholzer
abschließend.
Alle frauenspezifischen Projekte der Volkshilfe finden Sie unter:
www.volkshilfe.at/frauenrechte
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