- 04.03.2014, 09:30:34
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Allianz Österreich gewinnt Kunden und steigert Ergebnis im Kerngeschäft
Wien (OTS) - Die Allianz in Österreich konnte 2013 ihr Ergebnis im
Kerngeschäft deutlich verbessern und rund 6.000 Kunden gewinnen. Vor
dem Hintergrund der demografischen Entwicklungen und der sich
zunehmend auflösenden traditionellen Familienstrukturen legt die
Allianz im kommenden Jahr einen Schwerpunkt auf die
Lebensversicherung, die auch als Instrument zur Weitergabe von
Erspartem fungieren kann.
"Wir haben den erfreulichen Trend der vergangenen Jahre
fortgesetzt und auch 2013 wieder Kunden gewonnen", erklärte Dr.
Wolfram Littich, Vorstandsvorsitzender der Allianz Gruppe in
Österreich, am Dienstag vor Journalisten. Das um 16,0 Prozent
gesteigerte Ergebnis im Kerngeschäft zeige, dass man sich auch in
schwierigen Zeiten gesund entwickeln könne. "Das Geschäftsmodell der
Allianz hat sich einmal mehr bewährt. Wir sind stolz darauf, in
Zeiten von Jahrhundert-Wetterkapriolen so ein Ergebnis erreicht zu
haben", so Littich.
Zuwachs in der Sach- und Krankenversicherung
Im Bereich Schaden-Unfall wurde die Wachstumsphase der vergangenen
Jahre prolongiert: Die abgegrenzten Bruttoprämien legten von 885,4
Millionen Euro auf 907,9 Millionen Euro (+2,5 Prozent) zu. Bei den
Sparten sticht insbesondere die Kfz-Kaskoversicherung heraus, die um
5,8 Prozent auf 180,7 Millionen Euro wuchs. In der
Krankenversicherung stehen die Zeichen weiter auf Zubau: Die Prämien
stiegen von 53,0 Millionen Euro um 6,8 Prozent auf 56,6 Millionen
Euro. In der Lebensversicherung gab es eine zweigeteilte Entwicklung:
Die Einnahmen gegen laufende Prämien lagen bei 355,3 Millionen Euro
(-0,6 Prozent) und konnten damit weitgehend gehalten werden.
Getrieben durch einen starken Rückgang beim Einmalerlagsgeschäft von
49,8 Millionen Euro um 41,0 Prozent auf 29,4 Millionen Euro gingen
die Prämien insgesamt von 407,4 Millionen Euro im Jahr 2012 um 5,6
Prozent auf 384,7 Millionen Euro zurück. Über alle Geschäftsbereiche
gerechnet, wurde mit einer abgegrenzten Bruttoprämie von 1.349,2
Millionen Euro (2012: 1.345,8) um 0,3 Prozent mehr eingenommen als im
Vorjahr.
Bilanz für die Kunden
Im Bereich Schaden-Unfall stiegen die Aufwendungen - vor allem
wegen Naturkatastrophen - um 1,8 Prozent auf 626,7 Millionen Euro von
615,5 Millionen Euro. In der Lebensversicherung wurden mit 319,8
Millionen Euro (2012: 345,4) um 7,4 Prozent weniger Leistungen
ausbezahlt als 2012. In der Krankenversicherung sind die Aufwendungen
für Versicherungsfälle um 7,3 Prozent gestiegen: von 30,6 Millionen
Euro auf 32,8 Millionen Euro. Die Aufwendungen, über alle
Geschäftsbereiche gerechnet, lagen um 1,2 Prozent unter dem
Vorjahresniveau: "Im Jahr 2013 haben wir Leistungen in Höhe von
insgesamt 979,4 Millionen Euro an unsere Kunden ausbezahlt", erklärte
Littich.
Ergebnis im Kerngeschäft legte um 16 Prozent zu
"Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen haben wir unser Ergebnis
im Kerngeschäft weiter gesteigert", erklärte Littich. Damit konnte
die Allianz das beste versicherungstechnische Ergebnis nach der
Jahrtausendwende erzielen: Nach 52,7 Millionen Euro im Vorjahr stieg
das versicherungstechnische Ergebnis, trotz steigender Aufwendungen
für Schäden durch Naturgefahren, um 16,0 Prozent auf 61,1 Millionen
Euro. Die Combined Ratio war mit 96,5 Prozent (2012: 97,3) im
Branchenvergleich wieder ein sehr guter Wert, ohne Tief "Frederik"
wäre dieser bei 94,7 gelegen. Das Investmentergebnis befand sich mit
192,2 Millionen Euro um 22,9 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres
(2012: 249,3), das aufgrund von Einmaleffekten um 82,5 Prozent über
dem Wert des Jahres 2011 lag. Bedingt durch einen Rückgang beim
Investmentergebnis ging insgesamt das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit (EGT) von 104,9 Millionen Euro im Vorjahr um 2,8
Prozent auf 102,0 Millionen Euro zurück. Der Jahresgewinn lag mit
73,4 Millionen Euro um 7,0 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres.
2014: Vererben und Verschenken mit der Lebensversicherung
Für das kommende Jahr betont die Allianz einmal mehr die
Notwendigkeit der privaten Vorsorge. Um das Thema "Vererben und
Verschenken" gibt es immer wieder politische Diskussionen - handelt
es sich dabei um ein wichtiges Themenfeld, denn es wurde noch nie so
viel vererbt und verschenkt wie heute. Hinzu kommt: Durch die
steigende Lebenserwartung wird tendenziell später vererbt - pro Jahr
sterben in Österreich mehr als 70.000 Menschen in einem Alter über
60, 43 Prozent davon gar über 85. "Herr und Frau Österreicher
vererben und erben immer später", so Littich. Für den Vererbungs- und
Verschenkungsvorgang rückt die Allianz einen vernachlässigten Aspekt
in den Fokus: Die Lebensversicherung kann - neben der Absicherung des
biometrischen Risikos, der Berufsunfähigkeit, des Pflegebedarfs und
der Vorsorge - die Rolle der Weitergabe von Kapital an die
nachfolgende Generation übernehmen. "Es geht um Souveränität und
Schnelligkeit bei der Weitergabe von Erspartem", erklärt Littich.
Kommt es zum Ableben, fällt die Lebensversicherung nicht in den
Nachlass. Mit der Lebensversicherung lassen sich Erbschafts- und
Schenkungsregelungen individuell gestalten, deren Notwendigkeit sich
auch aus der soziodemografischen Entwicklung ableiten lassen, die
sich beispielsweise auch bei Patch-Work-Familien zeigen: Wurde
hierzulande 1965 im Durchschnitt eines von zehn Kindern unehelich
geboren, so sind dies aktuell rund 40 Prozent. Personen, die weder
gesetzlich noch gewünscht im Nachlass aufscheinen, können im Rahmen
der Lebensversicherung außertestamentarisch begünstigt werden, auch
Änderungen der Begünstigten sind jederzeit kostenfrei möglich.
Downloads im Internet unter https://www.allianz.at
- Foto: Dr. Wolfram Littich ((C) Allianz) - Abdruck honorarfrei
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