- 03.03.2014, 12:30:11
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Wien: Opferschutzgruppen seit dem Jahr 2000 in den KAV-Spitälern
Regelmäßige Vernetzung zwischen Spitälern und MAG ELF, Frauennotruf und Polizei
Utl.: Regelmäßige Vernetzung zwischen Spitälern und MAG ELF,
Frauennotruf und Polizei =
Wien (OTS) - Seit dem Jahr 2000 finden sich in den Spitälern des
Wiener Krankenastaltenverbundes (KAV) Opferschutzgruppen. Diese
Opferschutzgruppen bieten Opfern von - meist häuslicher - Gewalt
besondere Hilfe und Unterstützung in ihrer Situation an.
Krankenhausambulanzen stellen üblicherweise die erste Anlaufstelle
für Frauen, die körperliche und/oder sexualisierte Gewalt erfahren
haben, dar. SpitalsmitarbeiterInnen im KAV werden regelmäßig aus- und
weitergebildet in der Erkennung und Sensibilisierung von
Gewaltopfern.
Sechs KAV-Spitäler mit aktiven Opferschutzgruppen
In sechs Krankenhäusern des KAV sind Opferschutzgruppen aktiv: Im
Donauspital, in der Krankenanstalt Rudolfstiftung, im
Kaiser-Franz-Josef-Spital, im Krankenhaus Hietzing, im
Wilhelminenspital und im AKH Wien. Diese Opferschutzgruppen widmen
sich nicht nur der speziellen medizinischen, pflegerischen und
therapeutischen Behandlung und Versorgung von Gewaltopfern, sondern
auch der besonderen psychischen Situation. Im Spital beginnt bereits
die Koordination und Zusammenarbeit mit externen - also nicht im
Krankenhaus verorteten - Beratungs- und Unterstützungsstellen.
Regelmäßige Vernetzung
Opferschutzgruppen bestehen - wie auch im Krankenanstaltengesetz
festgelegt - aus FachärztInnen der Psychiatrie, der Kinder- und
Jugendheilkunde, der Frauenheilkunde, der Erstversorgung, einer
Pflegeperson und einer PsychologIn oder PsychotherapeutIn. In
regelmäßigen Besprechungen und Sitzungen vernetzen sich diese Gruppen
untereinander und mit der MAG ELF, dem 24-Stunden Frauennotruf und
der Polizei.
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