- 28.02.2014, 10:42:31
- /
- OTS0066 OTW0066
ASFINAG: Mautaufsicht erwischte im Vorjahr 78.500 Vignettensünder
Kaum Zuwachs im Vergleich zu 2012 - Über 98 Prozent kleben Vignette korrekt und rechtzeitig
Utl.: Kaum Zuwachs im Vergleich zu 2012 - Über 98 Prozent kleben
Vignette korrekt und rechtzeitig =
Wien (OTS) - 78.500 Lenker wurden im Jahr 2013 von der
ASFINAG-Mautaufsicht ohne gültige Vignette auf Österreichs Autobahnen
und Schnellstraßen ertappt - das sind knapp 0,5 Prozent mehr als im
Jahr zuvor. "Tatsache ist: die Moral zum Kleben der Vignette liegt
bei über 98 Prozent und ist damit sehr hoch. Einige sind jedoch nicht
einsichtig und ohne Vignette unterwegs. Die Kontrollen sind ein
wirksames Mittel: mehr Fairness im Sinne der Kunden bei der
Mauteinhebung und stärkeres Bewusstsein für die Einhaltung der
Vignettenpflicht", bestätigt Gabriele Lutter, Geschäftsführerin der
ASFINAG Maut Service GmbH. Über 100 Mautaufsichtsorgane haben ein
waches Auge auf die Einhaltung der Vignettenpflicht in Österreich -
"Aktion scharf" gibt es jedoch dabei keine: "Wir kontrollieren
ganzjährig und überall. Jeder muss jederzeit mit einer Kontrolle
rechnen", bestätigt Lutter.
"Der Hund hat die Vignette gefressen. Ich wusste nichts von der
Vignettenpflicht. Mein Navi hat mich auf die Autobahn gelotst" -
Keine Ausrede kann helfen, wenn bei einer Fahrt auf der Autobahn oder
Schnellstraße die gültige Vignette fehlt. 78.500 Lenker mussten dies
2013 nach Kontrolle durch den ASFINAG Service- und Kontrolldienst zur
Kenntnis nehmen - und die unerfreuliche Erfahrung mit einer
Ersatzmaut von 120 Euro machen. Von den 78.500 ohne gültige Vignette
erwischten Lenkern sind unter anderem rund 20.500 mit ihrem Fahrzeug
auf der A 14 Rheintal Autobahn unterwegs gewesen, etwa 10.700 waren
es auf der A 12 Inntal Autobahn, gefolgt von rund 7.800 Lenkern auf
der A 10 Tauern Autobahn.
Das muss nicht sein. "Rechtzeitig gültige Vignette kaufen und
ordnungsgemäß kleben - der sichere Weg, sich Probleme zu sparen",
erklärt Lutter. Keine Vignette bedeutet: 120 Euro Ersatzmaut für Pkw
(oder Wohnmobil) bzw. 65 Euro für ein Motorrad. Bei Manipulation
einer Vignette - etwa durch Aufkleben mit Klebeband - erhöht sich der
jeweilige Betrag auf das Doppelte. Werden die entsprechenden Beträge
nicht beglichen, folgen empfindliche Verwaltungsstrafen. Diese
reichen von 300 bis 3.000 Euro.
Kontrollen sorgen für mehr Fairness bei der Mauteinhebung
Kontrollen finden das ganze Jahr über statt - und ausnahmslos
überall. Neben der ASFINAG-Mautaufsicht haben Polizei und insgesamt
acht elektronische Kamerasysteme (die so genannte Automatische
Vignettenkontrolle) ein waches Auge auf die Einhaltung der
Vignettenpflicht. 150.000 Vignettensünder wurden im Vorjahr in ganz
Österreich ertappt: genauso viel wie 2012. Die ASFINAG verzichtet
dabei auf die Aufschlüsselung auf Bundesländer. Erfreulich dabei:
weit über 98 Prozent aller Verkehrsteilnehmer halten sich
ordnungsgemäß an die Einhaltung der Vignettenpflicht.
Mautaufsicht hat nicht nur Vignettensünder im Visier, sondern
hilft auch im Ereignisfall
Die Mitarbeiter der Mautaufsicht überwachen die Einhaltung der
Vignettenpflicht - sind aber auch oft Engel in der Not: Pannenhilfe,
Erste Hilfe bei Unfälle, Absichern von Stauenden vor
unübersichtlichen Kurven und mobile Auskunft auf der Strecke: die
Mautaufsicht ist durch Ihre ständige Präsenz für den Kunden stets im
Einsatz. Alle ASFINAG Mautaufsichtsorgane erhalten eine mehrwöchige,
fundierte Ausbildung in den Bildungszentren der Sicherheitsexekutive.
Sie werden als Organe der öffentlichen Aufsicht von den
Bezirksverwaltungsbehörden bestellt und vereidigt.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | ASF






