• 28.02.2014, 07:01:41
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InterMune® gibt die Unterstützung der ersten Europäische Patienten- Charta für idiopathische pulmonale Fibrose (IPF) bekannt

Muttenz (ots) - Zum Internationalen Tag der seltenen Erkrankungen
gibt InterMune heute seine Unterstützung bei der Entwicklung einer
Europäischen Patienten-Charta für Menschen mit idiopathischer
Lungenfibrose (IPF) bekannt.

IPF, auch Lungenfibrose genannt, ist eine irreversible,
progressive und tödlich verlaufende interstitielle Lungenerkrankung
mit Fibrose[i],[ii]. Bei IPF besteht eine prognostizierte 5-Jahres-
Überlebensrate von nur 20-40%, i,ii sodass sie schneller tödlich
verläuft als viele Krebserkrankungen. [iii],[iv] Diese Krankheit
verursacht eine Vernarbung der Lunge, wobei die normale
Lungenarchitektur irreversibel zerstört und die Atmung behindert
wird.

Für die Charta werden zum ersten Mal Patientenorganisationen und
medizinisches Fachpersonal auf europäischer Ebene zusammenkommen, um
für mehr standardisierte Pflege und gleichberechtigten Zugang zu
Diagnose-, Behandlungs- und Nachsorgemöglichkeiten für Patienten mit
Lungenfibrose in Europa einzutreten.

Interessengruppen und Fachleute des Gesundheitswesens aus mehreren
europäischen Ländern treffen sich am 8. März dieses Jahres, um die
wichtigsten Prioritäten für Lungenfibrose-Patienten zu kennzeichnen
und abzustimmen. Die Charta wird dann einen zentralen Bestandteil in
Bezug auf die Bemühungen bilden, das Bewusstsein für diese Themen zu
schärfen und die nationalen und europäischen Entscheidungsträger
darauf aufmerksam zu machen.

Die Charta wird über eine öffentliche Online-Petition und eine
Veranstaltung im Europa-Parlament noch in diesem Jahr vorgestellt.

Cristina Coteanu, Spitzenkandidatin der frankofonen demokratischen
Föderalisten in Belgien und wichtige Unterstützerin der Initiative
äusserte sich wie folgt:

"Trotz der fatalen Wirkung auf die Patienten, hat IPF in Europa
noch nicht die Aufmerksamkeit erreicht, die sie verdient. Diese
Initiative ist ein wichtiger Schritt bei der Sensibilisierung für den
Zustand und um nationale und europäische Entscheidungsträger dazu zu
bewegen, gegen Ungleichheiten in Betreuung und Behandlung anzugehen.
Ich freue mich darauf, die Charta zu unterstützen, sobald sie
entwickelt worden ist, und den Kolleginnen und Kollegen aus dem
gesamten politischen Spektrum Rückendeckung zu geben."

Lida Naber von der niederländischen Gesellschaft für Lungenfibrose
(Longfibrose NL) fügte hinzu:

"Wir sind fest davon überzeugt, dass alle Lungenfibrose-Patienten
in ganz Europa die beste verfügbare Behandlung und Unterstützung
neben der entsprechenden Erstattung erhalten sollten. Es ist für die
IPF- Gemeinschaft wichtig, mit einer gemeinsamen Stimme zu sprechen
und wir freuen uns darauf, mit unseren Kolleginnen und Kollegen dafür
zu kämpfen, Behandlung und Betreuung ganz oben auf die Tagesordnung
zu setzen und auf nicht akzeptable Ungleichheiten in Bezug auf die
Versorgung einzugehen."

Giacomo di Nepi, General Manager bei InterMune Europe, erklärte:

"InterMune widmet sich der IPF-Forschung und Entwicklung von
Behandlungsmöglichkeiten für diese irreversible Krankheit. Wir freuen
uns, unseren Beitrag zur Unterstützung der für die Verbesserung der
Betreuung und den Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen
unerlässlichen Charta-Initiative leisten zu können. Die Entwicklung
einer Charta bietet Klinikärzten, Patientenorganisationen und
Patienten die Möglichkeit, zusammenzuarbeiten, um die wichtigsten
Anliegen, die von politischen Entscheidungsträgern angegangen werden
können und müssen, zu identifizieren."

InterMune ist stolz darauf, europäische Patientenvereinigungen in
ihrem Engagement zu unterstützen, eine IPF-Charta zu entwickeln, von
der IPF-Patienten profitieren werden. InterMune hat sich finanziell
an der Organisation des ersten Treffens in Brüssel beteiligt.

Über IPF

IPF ist eine irreversible, progressive und tödlich verlaufende
interstitielle Lungenerkrankung mit Fibrose, die unweigerlich zu
einer Verschlechterung der Lungenfunktion und körperlichen
Belastbarkeit sowie zu Kurzatmigkeit führt. Die Erkrankung hat bei
jedem Patienten einen anderen unberechenbaren Verlauf und es ist
nicht möglich, vorher zu sagen, ob sie langsam oder schnell
fortschreitet oder wann sich der Grad der Verschlechterung
möglicherweise ändert. Zeiten vorübergehender klinischer Stabilität,
sollten sie auftreten, weichen zwangsläufig dem weiteren
Fortschreiten der Krankheit. Die mediane Überlebenszeit nach
Diagnosestellung beträgt zwei bis fünf Jahre,vii mit einer 5-Jahres-
Überlebensrate von etwa 20-40 Prozent,[v] sodass IPF schneller
tödlich ist als viele Krebserkrankungen wie Brust-, Eierstock- und
Darmkrebs.[vi],[vii] IPF tritt in der Regel häufiger bei Patienten im
Alter von über 45 Jahren auf und ist bei Männern häufiger als bei
Frauen. [iii]

Über InterMune

InterMune ist ein Biotechnologie-Unternehmen und konzentriert sich
auf die Forschung, Entwicklung und Vermarktung von innovativen
Therapien für die Behandlung in der Pulmonologie und von seltenen
fibrotischen Erkrankungen. In der Pulmologie nehmen wir Therapien für
die Behandlung der idiopathischen Lungenfibrose (IPF) ins Visier,
eine progressive und tödliche Lungenerkrankung. Pirfenidone, die
einzige überall in der Welt für IPF zugelassene Medizin wird von
InterMune in der EU und in Kanada als Esbriet® verkauft und befindet
sich zurzeit in einer klinischen Studie der Phase 3, um die
behördliche Registrierung in den Vereinigten Staaten zu unterstützen.
Die Forschungsprogramme von InterMune konzentrieren sich auf die
Entdeckung von gezielten, kleinmolekularen Therapeutika und
Biomarkern zur Behandlung und Überwachung von schweren pulmonalen und
fibrotischen Erkrankungen. Für weitere Informationen über InterMune
seine F&E Pipeline, bitte besuchen Sie www.intermune.com .

[i] American Thoracic Society/European Respiratory Society. Am J
Respir Crit Care Med 2002;165:277-304.

[ii] Bjoraker JA, Ryu JH, Edwin MK, Myers JL, Tazelaar HD,
Schroeder DR, Offord KP: Prognostic significance of histopathologic
subsets in idiopathic pulmonary fibrosis. Am J Respir Crit Care Med
1998, 157: 199-203..

[iii] Raghu G et al. Incidence and prevalence of idiopathic
pulmonary fibrosis. Am J Respir Crit Care Med 2006; 174: 810-16.
Raghu G et al. Am J Respir Crit Care Med 2011;183:788-824

[iv] Cancer Facts and Figures 2009, American Cancer Society. PAH
data source: Hamilton, N. and Elliot C. 13.

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