Tamandl: "Familienförderung in der AK-Wien nur Lippenbekenntnis!"

ÖAAB-FCG-Antrag auf volle Anrechnung der Kindererziehungszeiten auf die Pension von roter Mehrheit abgeschmettert

Wien (OTS/ÖAAB-FCG) - Mehr Gerechtigkeit steht nur auf den Wahlplakaten für die Arbeiterkammerwahl zu lesen. In der AK selbst geht es aber alles andere als gerecht und sozial zu. So etwa ist heute, Donnerstag, im Gesundheits- und Sozialausschuss der AK ein ÖAAB-FCG-Antrag auf eine verbesserte Anrechnung der Kindererziehungszeiten auf die Pension abgeschmettert worden. Mit dem Antrag wurde versucht, eine ungerechte Bestimmung über Versicherungszeiten für Mütter zu kippen. Den Müttern werden zwar bis zu 48 Monate auf die Erziehung eines Kindes angerechnet, bekommen sie aber innerhalb dieser Zeit ein zweites oder gar drittes Kind, dann gilt die Anrechnung jeweils nur für ein Kind und sie sind daher echt benachteiligt.
Im ÖAAB-FCG-Antrag wurden nun verlangt, vier Jahre Versicherungszeiten für jedes Kind anzuerkennen, damit Mütter und Väter den Generationenvertrag besser erfüllen können. Zur Überraschung des Antragstellers Leopold Wagner hat die rote FSG-Mehrheit jedoch den Antrag sofort abgelehnt. Die Begründung: "Es würde dann vielleicht dem Pensionskonto zu viel gutgeschrieben werden."
Die wahlkämpfende ÖAAB-FCG-Obfrau Gabriele Tamandl: "Da kann man sofort sehen, was die Kaske-Wahlwerbung für Familien und für Arbeitnehmer wirklich wert ist. Mit der viel gepriesenen Gerechtigkeit hat das freilich wenig zu tun."

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