- 27.02.2014, 16:32:11
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Tamandl: "Familienförderung in der AK-Wien nur Lippenbekenntnis!"
ÖAAB-FCG-Antrag auf volle Anrechnung der Kindererziehungszeiten auf die Pension von roter Mehrheit abgeschmettert
Utl.: ÖAAB-FCG-Antrag auf volle Anrechnung der
Kindererziehungszeiten auf die Pension von roter Mehrheit
abgeschmettert =
Wien (OTS/ÖAAB-FCG) - Mehr Gerechtigkeit steht nur auf den
Wahlplakaten für die Arbeiterkammerwahl zu lesen. In der AK selbst
geht es aber alles andere als gerecht und sozial zu. So etwa ist
heute, Donnerstag, im Gesundheits- und Sozialausschuss der AK ein
ÖAAB-FCG-Antrag auf eine verbesserte Anrechnung der
Kindererziehungszeiten auf die Pension abgeschmettert worden. Mit dem
Antrag wurde versucht, eine ungerechte Bestimmung über
Versicherungszeiten für Mütter zu kippen. Den Müttern werden zwar
bis zu 48 Monate auf die Erziehung eines Kindes angerechnet, bekommen
sie aber innerhalb dieser Zeit ein zweites oder gar drittes Kind,
dann gilt die Anrechnung jeweils nur für ein Kind und sie sind daher
echt benachteiligt.
Im ÖAAB-FCG-Antrag wurden nun verlangt, vier Jahre
Versicherungszeiten für jedes Kind anzuerkennen, damit Mütter und
Väter den Generationenvertrag besser erfüllen können. Zur
Überraschung des Antragstellers Leopold Wagner hat die rote
FSG-Mehrheit jedoch den Antrag sofort abgelehnt. Die Begründung: "Es
würde dann vielleicht dem Pensionskonto zu viel gutgeschrieben
werden."
Die wahlkämpfende ÖAAB-FCG-Obfrau Gabriele Tamandl: "Da kann man
sofort sehen, was die Kaske-Wahlwerbung für Familien und für
Arbeitnehmer wirklich wert ist. Mit der viel gepriesenen
Gerechtigkeit hat das freilich wenig zu tun."
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