Schülerdaten - Stronach/Lugar fordert Schließung des Bifie

Nicht-Information der Lehrer durch Heinisch-Hosek skandalös - Parteifreier Experte soll Bildungsagenden übernehmen

Wien (OTS) - "Wenn SPÖ-Unterrichtsministerin Heinisch-Hosek einzig und alleinig das Bifie für den Datenskandal verantwortlich macht, dann ist das völlig unglaubwürdig. Natürlich ist es inakzeptabel, dass das Bifie versucht hat, die Sache vor der Ministerin geheim zu halten. Jedoch hatte die Ministerin nachweislich seit Dezember 2013 Kenntnis vom Lehrerdatengau. Es ist daher ein Skandal, dass Heinisch-Hosek die betroffenen Lehrer über die Veröffentlichung ihrer persönlichen Mailadressen nicht sofort in Kenntnis gesetzt hat", so Team Stronach Bildungssprecher Abg. Robert Lugar.

Lugar fordert die Schließung des Bifie. "Das Bifie ist quasi eine Teilorganisation der SPÖ und hat schon in der Vergangenheit zahlreiche Pannen, etwa bei der Vorbereitung der Zentralmatura, zu verantworten. Die Aufgaben des Bifie sind dann einem zu bildendenden Arbeitskollektiv von mit Schulfragen befassten bestehenden Universitätsinstituten zu übergeben (Bildungswissenschaften, Soziologie, Evaluationswissenschaften etc.), die dafür ausreichend dotiert werden müssen."

Auch die Nichtinformation der Lehrer durch die Bildungsministerin sollte Konsequenzen haben. "Das Versagen der Ministerin in einer derart banalen Frage lässt hochrechnen, dass sie bei weit wichtigeren Fragen ebenso scheitern wird. Es wäre daher sinnvoller, wenn die Bildungsagenden ein parteifreier Experte übernimmt", betont Lugar.

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