- 26.02.2014, 15:18:36
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Kadenbach: Erfolg für Jugendschutz - EU-Parlament segnet Tabakrichtlinie endgültig ab
SPÖ-EU-Abgeordnete erfreut über größere Warnhinweise auf Zigarettenschachtel und Regulierung von E-Zigaretten
Utl.: SPÖ-EU-Abgeordnete erfreut über größere Warnhinweise auf
Zigarettenschachtel und Regulierung von E-Zigaretten =
Wien (OTS/SK) - Heute, Mittwoch, wurde im Plenum des Europäischen
Parlaments in Straßburg die Tabakrichtlinie angenommen. Abgestimmt
wurde über die Ergebnisse der Trilogverhandlungen mit dem Rat und der
Europäischen Kommission. "Diese endgültige Annahme der Ergebnisse
langwieriger Verhandlungen ist ein voller Erfolg", ist die
SPÖ-EU-Abgeordnete Karin Kadenbach erfreut. "Unser klares Ziel ist
es, Kinder und Jugendliche vom Einstieg zum Rauchen abzuhalten, die
Gesundheitsrisiken müssen klar sein. Um dies zu schaffen, werden
Tabakprodukte in Zukunft auch wie Tabakprodukte aussehen.
Zigarettenpackungen dürfen nicht wie Parfum- oder
Schokoladeverpackungen erscheinen. Das wird nun endlich Realität", so
Kadenbach, Mitglied im Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche
Gesundheit und Lebensmittelsicherheit im EU-Parlament. Warnhinweise
(Bilder und Informationsbotschaften) sind künftig verpflichtend auf
65 Prozent der Tabakverpackung anzubringen und erstmals werden auch
E-Zigaretten reguliert. ****
"Eine Abschreckung durch schockierende Bilder dient vor allem dem
Jugendschutz. Die allermeisten beginnen vor dem 18. Lebensjahr zu
rauchen. Jährlich sterben in Europa 700.000 Menschen an den Folgen
des Rauchens - darüber muss endlich Klarheit herrschen", so die
Abgeordnete am Mittwoch zum SPÖ-Pressedienst. "Das weitgehende Verbot
von Zusatzsoffen, die den Tabakgeschmack verfälschen, ist ebenfalls
ein Erfolg für den Jugendschutz", sagt Kadenbach, die auch über die
erstmalige Regulierung von E-Zigaretten erfreut ist. Hersteller von
E-Zigaretten haben künftig zwei Möglichkeiten, um ihre Produkte zu
vertreiben: Einerseits als Genussprodukte - in diesem Fall zählen
E-Zigaretten als Tabakprodukte. Andererseits können Hersteller eine
medizinische Lizenz einholen, wenn sie ihre E-Zigaretten als
Hilfsmittel zur Rauchentwöhnung bewerben und vertreiben möchten. Nach
der heutigen Annahme der Richtlinie haben die EU-Mitgliedstaaten nun
24 Monate Zeit, um sie in nationales Recht umzusetzen. (Schluss)
bj/mp
Rückfragehinweis: Elisabeth Mitterhuber, SPÖ-EU-Delegation, Tel.: +43
1 40110-3611, E-Mail: elisabeth.mitterhuber@spoe.at
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