- 26.02.2014, 14:38:08
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BZÖ designiert DDr. Ulrike Haider-Quercia als Spitzenkandidatin zur EU-Wahl
BZÖ zeigt sich sicher, ins EU-Parlament einzuziehen

Utl.: BZÖ zeigt sich sicher, ins EU-Parlament einzuziehen =
Wien (OTS) - Im Rahmen einer Pressekonferenz in Wien präsentierte
BZÖ-Chef Gerald Grosz die Tochter des verstorbenen BZÖ-Gründers Jörg
Haider DDr. Ulrike Haider-Quercia als designierte Spitzenkandidatin
des BZÖ für die EU-Wahl am 25. Mai 2014. "Ich bin sehr glücklich
bekannt geben zu dürfen, dass das Bündnisteam des BZÖ einstimmig
beschlossen hat, Frau DDr. Ulrike Haider-Quercia als
Spitzenkandidatin für die Europawahl zu nominieren. Ein
entsprechender Wahlparteitag wird für 15. März in der Wiener Hofburg
einberufen. Ulrike Haider trägt zweifelsohne einen großen Namen, doch
steht im Mittelpunkt unserer Wahl die einzigartige Expertise, die die
doppelt promovierte Politik- und Rechtswissenschaftlerin mitbringt.
Sie ist kompetent, weil sie auf eine einzigartige wissenschaftliche
Karriere verweisen kann. Sie ist erfahren, weil sie jahrelang
politische Bereiche beruflich begleitet hat. Sie ist die beste Wahl
unter allen Spitzenkandidaten, weil sie europäisch denkt und lebt,
und österreichisch handelt", streute Grosz der designierten Frontfrau
Rosen.
Grosz zeigte sich überzeugt davon, dass man mit Ulrike
Haider-Quercia den Einzug in das Europaparlament schaffen werde. Das
BZÖ werde in den kommenden Wochen weitere inhaltliche und personelle
Überraschungen vorstellen.
"Ich gehöre einer Europageneration an, habe von Erasmus profitiert
und in einigen europäischen Ländern studiert. Europa hat vielen
jungen Menschen die Türen geöffnet, heute sind diese wieder
verschlossen. Das ist nicht mehr das Europa eines Schumann, eines De
Gaulle, eines Adenauer. Diese EU ist heute keine Friedensunion mehr
sondern eine reine Bankenunion. Gerade wenn man europäisch denkt,
muss man diese EU kritisieren. Ich will ein anderes Europa",
skizziert Haider-Quercia ihre Positionierung in der EU-Frage. Europa
muss von Grund auf reformiert werden. Der Euro könne nicht mehr in
dieser Form gerettet werden. Die österreichische Bevölkerung solle
die Chance bekommen, über diesen Euro abzustimmen. "Hier darf es
keine Denkverbote geben, wir müssen mit Experten alle Alternativen
zum Euro aufzeigen", so Haider-Quercia.
Österreich leide unter einer hohen Arbeitslosigkeit, der höchsten
Staatsverschuldung der II. Republik und unter dem Stillstand der
beiden Großparteien. "Hier will und muss ich mich engagieren. Darum
habe ich die Einladung von Gerald Grosz angenommen und kandidiere:"
Ein ganz persönlicher Grund für ihre Kandidatur sei auch der
Umgang in Österreich mit ihrem Vater gewesen. "Ich lasse es nicht zu,
dass man den Namen meines Vaters, meinen Namen und den Namen meines
Sohnes in den Dreck zieht. Mein Vater hat die Hypo im Jahr 2007 noch
vor der Wirtschaftskrise gewinnbringend verkauft. Die Frage stellt
sich, warum der ehemalige Finanzminister diese Hypo ohne Not im Jahr
2009 von den Bayern zurückgekauft hat", fordert sie eine lückenlose
Klärung durch einen parlamentarischen U-Ausschuss.
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