- 26.02.2014, 11:46:59
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Bundesminister Rupprechter: Mit Energieeffizienz Kosten und Energie sparen
198 Millionen Euro für Umweltförderung im Inland
Utl.: 198 Millionen Euro für Umweltförderung im Inland =
Wien (OTS) - Im Rahmen der Kommissionssitzung, die diese Woche
stattgefunden hat, wurden insgesamt 475 Umweltprojekte mit einem
Investitionsvolumen von rund 198,2 Mio. Euro positiv beurteilt. Dafür
werden 24,6 Mio. Euro Förderungen vom Bund und weitere 2,5 Mio. Euro
aus Mitteln der Europäischen Union bereitgestellt. Neben den
erzielten Umwelteffekten und der Einsparung von ca. 97.000 Tonnen CO2
pro Jahr (dies entspricht in etwa 17.000 Haushalten), gibt es aber
auch Erfolge auf der volkswirtschaftlichen Ebene zu verbuchen: Durch
die ausgelösten Investitionen werden etwa 3.000 green jobs gesichert
bzw. geschaffen.
Energiesparen weiter im Trend
Die Zahlen der aktuellen Kommissionssitzung zeigen, dass
Energiesparprojekte zunehmend an Bedeutung gewinnen: Bereits 53% der
genehmigten Projekte liegen im Bereich der effizienten
Energienutzung, die dazu beitragen die Energiekosten in
österreichischen Betrieben zu senken und den CO2-Ausstoß nachhaltig
zu reduzieren.
Innovative Projekte im Bereich Energieeffizienz
"Der steigende Energieverbrauch durch Produktionsprozesse stellt eine
große Belastung für die Umwelt dar, mit deren negativen Folgen wir in
vielfacher Hinsicht konfrontiert sind. Darum nehmen Maßnahmen zum
effizienten Energieeinsatz einen wichtigen Stellenwert ein. Die
Umweltförderung im Inland ist seit vielen Jahren das wichtigste
Förderungsinstrument für die Steigerung von Energieeffizienz in
Industrie und Wirtschaft und stellt jährlich über 25 Mio. Euro zur
Verfügung", betont Bundesminister Rupprechter.
Die Umweltförderung im Inland hat sich mit den Förderungsprogrammen
für Energiesparmaßnahmen als effizientes Anreizsystem bereits bestens
etabliert. Im Rahmen der Kommissionssitzung am 24. Februar wurden nun
253 Energieeffizienz-Projekte genehmigt.
Gefördert wird beispielsweise ein Projekt der Firma Ottakringer
Brauerei AG mit Produktionsstandort in Wien. Die Brauerei plant die
Installation einer Wärmerückgewinnungsanlage bei einer der drei
Kältemaschinen. Dafür wird mit einem Wärmetauscher die bisher
ungenutzte Abwärme der Ölkühlung nutzbar gemacht. Die Abwärme der
Kältemaschinen soll dazu verwendet werden, um das zum Brauen und
Reinigen benötigte Heißwasser von durchschnittlich 15 Grad auf ca. 50
Grad vorzuwärmen. Zur optimalen Nutzung der Abwärme wird zur
Zwischenspeicherung ein Warmwassertank installiert. Mit dieser
Maßnahme kann der Erdgasverbrauch um ca. 44.200 m3 gesenkt und die
damit verbundenen CO2-Emissionen um mehr als 100 Tonnen pro Jahr
vermieden werden.
Österreichische Energiestrategie 2020
Mit der Österreichischen Energiestrategie 2020 wurden konkrete Ziele
für den Einsatz von energieeffizienten Technologien definiert:
Senkung der Treibhausgasemissionen um 16 Prozent, Steigerung des
Anteils erneuerbarer Energien auf 34 Prozent und Verbesserung der
Energieeffizienz um 20 Prozent. Die Entwicklung eines nachhaltigen
Energiesystems ist unerlässlich, deshalb braucht es neben den
genannten Zielen und Maßnahmen auch eine langfristige Vision - die
Energieautarkie - weil Investitionsentscheidungen der nächsten Jahre
langfristige Konsequenzen haben. Die betriebliche Umweltförderung
leistet mit ihren Förderungsangeboten einen wichtigen Beitrag zur
Zielerreichung.
"Der sparsame und effiziente Umgang mit Energie und mit natürlichen
Ressourcen gilt als eine der Schlüsselstrategien für eine nachhaltige
Entwicklung unserer Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft. Mit der
betrieblichen Umweltförderung setzen wir einen wichtigen Schritt in
diese Richtung", so Minister Rupprechter.
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