- 26.02.2014, 11:18:56
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Kundgebung gegen Iran-Seminar der Wirtschaftskammer am 27.2. in Wien
STOP THE BOMB protestiert mit Infotisch gegen Werbung für Iran-Geschäfte
Utl.: STOP THE BOMB protestiert mit Infotisch gegen Werbung für
Iran-Geschäfte =
Wien (OTS) - Das Bündnis STOP THE BOMB wird am Donnerstag, den 27.
Februar, um 8:00 Uhr vor der Wirtschaftskammer in der Wiedner
Hauptstraße gegen das Seminar "Iran im Fokus" protestieren. STOP THE
BOMB-Sprecher Stefan Schaden dazu: "Die WKO zeigt keine
Berührungsängste mit dem antisemitischen und homophoben iranischen
Regime und animiert Unternehmen zu riskanten Geschäften mit der
Diktatur in Teheran trotz der in zahlreichen Bereichen weiterhin
bestehenden Sanktionen. Wer Werbung für das Business mit dem
Israelhasser-Regime macht, ist mitverantwortlich dafür, dass sich die
Ajatollahs weiter an der Macht halten können. Jener Teil der
iranischen Bevölkerung, der seit Jahren den Sturz des Regimes
herbeiwünscht, wird nicht vergessen, wer heute den Steigbügelhalter
für die Machthaber im Iran spielt."
Der STOP THE BOMB-Sprecher ruft in Erinnerung, dass auch die
US-Regierung eindringlich vor neuen Geschäftsabschlüssen warnt:
"Firmen, die sich jetzt auf Iran-Geschäfte einlassen, riskieren in
der Zukunft abgestraft zu werden und setzen ihren Ruf aufs Spiel."
Stephan Grigat, wissenschaftlicher Direktor von STOP THE BOMB,
erklärt: "Wir bieten den Unternehmen an unserem Infotisch das, was
sie von der WKO sicher nicht erfahren werden: Durch die
Präsidentschaft Rohanis hat sich im Iran nichts Grundlegendes
geändert und es gibt einen traurigen Rekord an Hinrichtungen. Gerade
die brutalsten Kräfte des Regimes werden durch jene Geschäfte, für
welche die WKO Werbung macht, gestützt. Es wird geschätzt, dass die
Revolutionswächter, die auch das Nuklearwaffenprogramm kontrollieren,
bis zu 80 Prozent des Außenhandels in der Hand haben."
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