- 25.02.2014, 16:12:53
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ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Erfolg des ORF ist auch Erfolg des Publikumsrats"
Wien (OTS) - Die letzte Plenarsitzung des ORF-Publikumsrats in dieser
Funktionsperiode, unter dem Vorsitz von Mag. Hans Preinfalk, nutzte
ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz am Dienstag, dem 25.
Februar 2014, um dem Gremium für dessen Engagement zu danken, und gab
einen kurzen Rück- und Ausblick auf die vergangenen bzw. die nächsten
Wochen.
"Der ORF steht im härtest umkämpften Medienmarkt in Europa und ist
gleichzeitig der erfolgreichste öffentlich-rechtliche Sender in
Europa. Wir sind Marktführer in allen Medien, schreiben schwarze
Zahlen, haben mit Innovationen in Spartenkanälen, mit der TVthek und
Apps im Bewegtbildbereich die Marktführerschaft im Land. Es gibt kein
Unternehmen, das in einem Jahr mit einem Oscar und einem Emmy sowie
als Redaktion des Jahres ausgezeichnet wurde. Auch auf Basis Ihres
Engagements ist der ORF relevant in den großen Initiativen 'Licht ins
Dunkel', 'Nachbar in Not', 'Bewusst gesund' und nun auch 'Mutter
Erde'", leitete Wrabetz ein. "Letztlich ist der Erfolg des ORF auch
ein Ergebnis der Gremienarbeit. Die Zusammenarbeit sowohl mit dem
Stiftungsrat als auch dem Publikumsrat hat maßgeblich zum Erfolg des
Hauses beigetragen. Es ist unglaublich, wie viel von dem, was Sie
angesprochen haben, umgesetzt wurde. Der Publikumsrat ist deswegen
wichtig, weil Sie einerseits hier Ihre Meinung, die Meinung Ihrer
Organisation und des Publikums äußern, und andererseits auch die
Botschafter des ORF beim Publikum sind. Herzlichen Dank für die
Zusammenarbeit."
Olympia in Sotschi: Umfassendstes Berichterstattungsprojekt in der
Geschichte des Unternehmens
"Einer dieser Erfolge war das bislang umfassendste
Berichterstattungsprojekt in der Geschichte des Unternehmens, die
Olympischen Winterspiele in Sotschi", berichtete der
ORF-Generaldirektor. "Mit einem weitesten Seherkreis von 5,8
Millionen bei 430 Stunden Live-Übertragungen waren wir erfolgreicher
als zuletzt bei Olympia in Vancouver. Diese Zahlen zeigen, dass die
Bedeutung von solchem Sport-Premium-Content weiter gewachsen ist,
auch im multimedialen Bereich: Hier gab es 340.000 Downloads der
Ski-WC-App mit 200.000 täglichen Userinnen und Usern, 3,4 Millionen
Live-Stream-Abrufe und 900.000 Video-on-Demand-Abrufe sowie 60
Millionen Page-Impressions bei den Olympia-Seiten."
Wrabetz: "Müssen Synergien optimal nutzen"
Nicht nur dieser Erfolg zeige, was der ORF alles leiste, obwohl seit
2007 17 Prozent Personal eingespart wurden, so Wrabetz. "Weil der ORF
mit weniger werdenden Mitteln mehr Leistungen erbringen und mehr
Produkte aufzubereiten haben wird, müssen wir uns jetzt schon
überlegen, wie wir 2025 produzieren wollen. Wir müssen die Synergien
zwischen unseren Medien optimal nützen. Deswegen werde ich dem
Stiftungsrat eine Zusammenlegung aller Wiener Standorte vorschlagen",
skizzierte der ORF-Chef seine Überlegungen. Beim Projekt
"Multimedialer Newsroom" gelten also drei Prinzipien:
1. Die ORF-Identität soll gestärkt werden - bei gleichzeitiger
Beibehaltung der starken Senderidentitäten
2. Nutzung von Synergien - bei gleichzeitiger Gewährleistung von
genreadäquaten senderverantwortlichen Führungspositionen und
maximaler Absicherung der journalistischen Unabhängig und Vielfalt
der Zugänge durch organisatorische und räumliche Maßnahmen
3. Multimediales Arbeiten - das bedeutet nicht, dass jeder
Mitarbeiter, jede Mitarbeiterin ständig für jedes Medien arbeitet
"Von Mitte März bis Ende Juli soll in einer breiten Diskussion mit
Einbindung aller Verantwortlichen das Projekt evaluiert werden", so
Wrabetz, der mit den Sendungen zum Gedenken an "100 Jahre Erster
Weltkrieg", dem "Kulturfrühling" mit Michael Hanekes "Amour" im
Hauptabend und "Così fan tutte" unter der Regie von Haneke, der
Live-Übertragung der Heiligsprechung von Johannes Paul II. und dem
Schwerpunkt "Mutter Erde" mit dem Thema Wasser einige Höhepunkte der
nächsten Wochen ankündigte.
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