Jugendamt lässt abtreiben

Wien (OTS) - Der Bürgerinitiative Kinderrechte wurde bekannt, dass eine Mitarbeiterin des Wiener Jugendamtes 2013 bei einer Sechzehnjährigen in einem Ambulatorium des ersten Wiener Gemeindebezirkes einen Schwangerschaftsabbruch durchführen ließ gegen den Willen der obsorgeberechtigten Mutter der Jugendlichen, die ihren zukünftigen Enkel aufziehen wollte. Diese Einwilligung war aber notwendig, da das Mädchen an einer psychischen Erkrankung leidet und höchst wahrscheinlich nicht urteilsfähig war. Überdies ermöglichte das Amt für Jugend und Familie der Minderjährigen, als diese in ihrer Obhut stand (freiwillige Vereinbarung), durch Überlassung einer eigenen Wohnung gemeinsam mit dem minderjährigen Kindesvater den Geschlechtsverkehr. Alles wurde durch öffentliche Mittel, letztlich also aus Steuergeldern bezahlt. Die BIK (Bürgerinitiative Kinderrechte) hat deshalb eine Sachverhaltsdarstellung bzw. Anzeige gegen die Mitarbeiterin der Jugendwohlfahrt und vorsorglich auch gegen deren Chef Mag. Köhler, der über diese Praktiken Bescheid wissen muss, bei der Korruptionsstaatsanwaltschaft eingebracht. Eine parlamentarische Anfrage wird folgen.

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