AK: Die Offensive für den öffentlichen Verkehr in der Ostregion muss fortgesetzt werden

30.000 PendlerInnen mehr seit 2006 unter den Beschäftigten in Wien

Wien (OTS) - Wien wächst. Immer mehr Menschen kommen täglich nach Wien, um hier zu arbeiten. "Darauf muss die ganze Ostregion mit einer gut geplanten Verkehrspolitik reagieren. Die Offensive für den öffentlichen Personennahverkehr muss fortgesetzt werden", sagt die Leiterin der AK Abteilung Umwelt und Verkehr, Sylvia Leodolter, zu den heutigen Forderungen des Verkehrsclubs Österreich für mehr Bahn. Allein unter den Beschäftigten in Wien hat sich Zahl der Berufspendlerinnen und Berufspendler seit 2006 auf über 200.000 gesteigert, 30.000 mehr als noch vor 7 Jahren. "Dieser Trend hält seit Jahren an und wird so weitergehen", so Leodolter.

Bisher nutzt etwa jeder dritte Pendler und jede dritte Pendlerin Bahn und Bus für die Fahrt zur Arbeit. "Wenn wir wollen, dass bei stetig wachsendem Verkehrsaufkommen mehr Menschen auf die Öffis umsteigen, müssen wir ihnen gute Verbindungen anbieten und das Umsteigen erleichtern", so Leodolter. Das heißt: Die öffentliche Bahn, die den Großteil der Pendler und Pendlerinnen befördert, muss gestärkt werden. Bund und Länder müssen mehr Verkehrsdienste bestellten. Die Bahn muss mit einem integrierten Takt-Fahrplan schnelle Umsteigemöglichkeiten schaffen. "Bis zur vollständigen Inbetriebnahme des neuen Hauptbahnhofes müssen die Weichen dafür gestellt werden. Wir brauchen mehr, nicht weniger öffentlichen Personennahverkehr", sagte Leodolter. Die künftigen Fahrpläne müssen noch besser auf die Bedürfnisse der PendlerInnen abgestimmt werden. Die AK werde dazu rechtzeitig zur Fertigstellung des neuen Hauptbahnhofs entsprechende Studien vorlegen, kündigte Leodolter an.

Rückfragen & Kontakt:

AK Wien Kommunikation
Ute Bösinger
Tel.: (+43-1) 501 65-2779
ute.boesinger@akwien.at
wien.arbeiterkammer.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW0004