Appell der Dr. Ignaz Semmelweis Gesellschaft im Zuge der Influenza-Pandemie: Impfen ist nicht die einzige Präventionsmaßnahme!

Wien (OTS) - Wieder einmal rollt eine Grippewelle durch das Land, und wie immer ist der Fokus ganz aufs Impfen gerichtet. "Noch ist es nicht zu spät, sich impfen zu lassen", wird derzeit intensiv in den Medien kolportiert.

"Appelle dieser Art sind insbesondere für die Risikogruppen wichtig - doch Hinweise auf ganz einfache Maßnahmen zum Schutz gegen Influenza werden in dem Zusammenhang oftmals vergessen", sagt die Sprecherin der Dr. Ignaz Semmelweis Gesellschaft, PhDr. Petra Herz.

Prävention durch einfache Hygienemaßnahmen

Der Hygiene der Hände sollte im Rahmen der Infektions-Prävention besondere Beachtung geschenkt werden. Schließlich sind sie es, die den ganzen Tag über mit Gegenständen und Menschen in Berührung kommen, und der Weg von den Händen zu den Schleimhäuten von Augen, Nase und Mund ist nicht weit.
"Händewaschen ist auch 150 Jahre nach Semmelweis keine überholte Maßnahme, sondern immer noch das einfachste und effektivste Mittel, sich vor Influenza zu schützen, sagt Herz.

Vom "wie schütze ich mich" zum "wie schütze ich andere"?

Einen zweiten Schwachpunkt ortet Herz im Umgang mit der potentiellen Influenza-Infektion. In der Öffentlichkeit werde viel zu viel darüber gesprochen, wie sich der einzelne schützen kann. Dass es hier aber auch um die umgekehrte Frage "wie schütze ich andere" geht, dies betone man viel zu wenig: Ratschläge wie etwa "Hand vor den Mund" seien gut gemeint, aber ungesund für die anderen, sagt Herz.

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PhDr. Petra Herz, Sprecherin
Dr. Ignaz Semmelweis Gesellschaft
Tel.: +43 1 533 4432 10
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