• 23.02.2014, 08:00:05
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"trend": Land Oberösterreich droht wegen eines Fehlers Schadenersatzzahlung in Höhe von 27,9 Millionen Euro

Steirischer Investor klagte wegen Aufhebung eines positiven Baubescheids.

Utl.: Steirischer Investor klagte wegen Aufhebung eines positiven
Baubescheids. =

Wien (OTS) - Ein Fehler des Landes Oberösterreich könnte die
Steuerzahler teuer zu stehen kommen, berichtet das Wirtschaftsmagazin
"trend" in seiner am Montag erscheinenden Ausgabe. Die steirische
Projektgesellschaft TIMA 2012 Errichtungs- und Finanzierungs GmbH,
die von der Marktgemeinde Timelkam (Bezirk Vöcklabruck) bereits
grünes Licht für die Errichtung eines Einkaufszentrums erhalten
hatte, klagte 2012 das Land, nachdem es diesen Bescheid wieder
aufgehoben hatte - und bekam vom Verwaltungsgerichtshof Recht. Im
zivilrechtlichen Verfahren, das am 1. April am Landesgericht
verhandelt wird, geht es nur mehr um die Höhe des Schadenersatzes,
den TIMA zugesprochen bekommt.
100-Prozent-Gesellschafter der Firma ist der bekannte Grazer Anwalt
und Immobilienunternehmer Reinhard Hohenberg. Er fordert im Namen
seiner Investoren, die anonym bleiben wollen, laut Klagsschrift 27,9
Millionen Euro für entgangene Mieterlöse bzw. den nicht realisierten
Unternehmenswert. Vergleichsgespräche waren bisher laut "trend"
erfolglos. Die Ratlosigkeit bei den Beklagten ist groß: Laut
Karlheinz Petermandl, Chef der Baurechtsabteilung des Landes
Oberösterreich, sei man "zum ersten Mal mit so etwas befasst".

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