- 21.02.2014, 10:33:26
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In welcher Pendeluhr haben AK-Präsidenten denn geschlafen?
ÖAAB-FCG-Vorsitzende Gaby Tamandl zum "Wahlkampf-Mietenpaket" der FSG und zum wirklichen Ernst der Sache
Utl.: ÖAAB-FCG-Vorsitzende Gaby Tamandl zum "Wahlkampf-Mietenpaket"
der FSG und zum wirklichen Ernst der Sache =
Wien (OTS/ÖAAB-FCG) - Mit dem Zitat - "Wir müssen die Sorgen der
Mieter und Wohnungssuchenden ernst nehmen!" - habe AK-Präsident Rudi
Kaske völlig recht, meint die ÖAAB-FCG-Vorsitzende Gabriele Tamandl
als Reaktion auf die jüngsten Aussendung des Präsidenten zum Thema
Wohnen.
"Allerdings sollte man das nicht nur im Wahlkampf machen. Wo waren
Kaske und sein roter Vorgänger Herbert Tumpel, als die rotgrüne
Stadtregierung eine Gebührenlawine losgetreten hat und die
Betriebskosten für Wohnraum in die Höhe schnellen hat lassen. Wo
waren sie, als die Wohnbauleistung Wiens zurückgeschraubt worden ist
und statt 10.000 notwendiger Wohnungen nur noch 6.000 pro Jahr gebaut
worden sind."
Das habe nicht nur tausenden Bauarbeitern den Job gekostet sondern
letztlich auch die Mieten in die Höhe getrieben.
Tamandl:"Und in welcher Pendeluhr haben die AK-Präsidenten denn
geschlafen, als der Bau von Gemeindewohnungen für sozial bedürftige
Wiener vor Jahren überhaupt eingestellt worden ist?"
Sich Sorgen um die Wiener Arbeitnehmer zu machen - ob Mieter,
Wohnungssuchende oder Bauarbeiter - sei einfach die Aufgabe der
AK-Funktionäre. Aber das ganze Jahr über und nicht nur alle fünf
Jahre vor einer Wahl.
Jetzt haben jedenfalls die Arbeitnehmer die Wahl. Die
ÖAAB-FCG-Fraktion der AK-Wien stehe für mehr Verantwortung und mehr
Kontrolle. "Und dafür, dass man das Geld der Beitragszahler nicht im
Wahlkampf mit sündteuren Gewinnspielen und NoNa-Umfragen mit riesigen
Bildnissen des Präsidenten verpulvert! Darüber mache ich mir nämlich
auch Sorgen."
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