Auer: Ambitioniertes Programm für den ländlichen Raum gemeinsam gestalten

Grüner Bericht 2013 als wichtige Faktengrundlage des Agrarsektors im Landwirtschaftsausschuss diskutiert

Wien (OTS/ÖVP-PK) - ÖVP/Landwirtschaft/Auer

Wien, 20. Februar 2014 (ÖVP-PK) Erstmals präsentierte heute, Donnerstag, Bundesminister Andrä Rupprechter im Landwirtschaftsausschuss seine Pläne zur Umsetzung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP). Für den Obmann des Ausschusses, den ÖVP-Abgeordneten und Bauernbundpräsidenten Jakob Auer, ist ein ambitioniertes Programm für den ländlichen Raum Voraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit und Modernisierung der bäuerlichen Betriebe ebenso wie für eine Attraktivierung des Wirtschafts- und Beschäftigungsstandortes. Eine breite Diskussion gab es auch über den Grünen Bericht 2013, der einen Rückgang der land- und forstwirtschaftlichen Einkommen im Jahr 2012 um rund acht Prozent aufweist. "Wetterextreme und gestiegene Kosten bescherten den Bauern schmerzliche Einkommensverluste", sieht Auer daher die besonderen agrarpolitischen Herausforderungen beim Klimawandel und den starken Preisschwankungen für landwirtschaftliche Produkte.

Für Jakob Auer war es wichtig, dass die Mitglieder des Landwirtschaftsausschusses in die Diskussion rund um die Ausgestaltung der neuen GAP vorrangig eingebunden werden. "Mir geht es um eine breite und umfassende Diskussion, denn nur so können wir Geschlossenheit auch in der EU garantieren, damit trotz schwieriger Ausgangslage das Beste für die Entwicklung der Landwirtschaft und des ländlichen Raumes herausgeholt werden kann", wies Auer auch auf den Stakeholderdialog von Landwirtschaftsminister Rupprechter hin, bei dem auch alle NGOs in die Diskussion eingebunden waren.

Kofinanzierung und Aufstockung der Invest-Förderung gesichert

Im Regierungsprogramm konnten mit der Festlegung zur Kofinanzierung und der Aufstockung der Investitionsförderung bei Jung- und Biobauern sowie für Betriebe in der Berghöfekataster-Gruppe drei und vier wesentliche Meilensteine für den Erhalt einer flächendeckenden Landwirtschaft in Österreich gesetzt werden. "Das war aufgrund sinkender budgetärer Mittel nicht einfach, aber unumgänglich", so Auer. Sowohl das Agrarumweltprogramm ÖPUL (Österreichisches Programm für umweltgerechte Landwirtschaft), also auch die Bergbauernförderung wurden nachhaltig abgesichert. "Die Landwirtschaft kann ihren modernen Weg einer flächendeckenden und naturnahen Produktion weiterverfolgen. Profitieren werden davon nicht nur die Bauern, sondern auch die österreichischen Konsumenten und der Tourismus", schloss Auer.
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