Jusos/VSStÖ/AKS-Salzburg: Volle Solidarität mit Daniela Holzinger!

Wien (OTS) - SPÖ-Abgeordnete Holzinger hat als Einzige ihrer Fraktion für die Einrichtung eines Hypo-Untersuchungsausschusses gestimmt. Dennoch steht sie mit ihrer Meinung in der Partei nicht alleine da.

"Bevor man als Vertuscherpartei abgestempelt wird, ist der Koalitionsbruch das geringere Übel", sagt Holzinger und trifft damit den Kern der Kritik der roten Salzburger Jugendorganisationen Jusos, VSStÖ und AKS. "Diese Causa Hypo und die Aktionen des ehemaligen Kärntner blau-orangen Landeshauptmannes Haider nehmen diese Republik schlimmer denn je in Geiselhaft", sagt Jusos Vorsitzender Florian Koch. Seit langem fordern die Jungen in der SPÖ Salzburg eine "ehrliche und kompromisslose Aufklärung" der Vorgänge rund um die notverstaatlichte Bank, so Janine Heinz, Vorsitzende des VSStÖ Salzburg. "Die Abgeordnete Holzinger hat Charakter bewiesen und lässt sich nicht vom Koalitionszwang mit der ÖVP kleinkriegen!", so Heinz weiter.

Die drei Jugendorganisationen sind sich einig darüber, dass die im Raum stehenden 19 Milliarden Euro, die durch die "Brot und Spiele"-Politik der FPÖ in Kärnten an Schaden verursacht wurden, vor allem auf den Rücken der breiten Masse und der Jugend abgewälzt werden. "Wir wollen Geld für leistbares Wohnen, Bildung und den Kampf gegen Arbeitslosigkeit und nicht für Banken! Zusätzlich ist eine lückenlose Aufklärung der Geschehnisse höchst an der Zeit!", so Jusos, VSStÖ und AKS im selben Tenor.

"Es ist unverständlich, dass die SPÖ sich in den durch die FPÖ verursachten Sumpf der Hypo reinziehen lässt und nicht mutig genug ist, hier ebenfalls für volle Aufklärung einzustehen", kritisiert Magdalena Trauner, AKS-Salzburg. "Parlamentarische Trägheit, Skandale und ein starres Politiksystem in Österreich lähmen das Land."

"Daniela Holzinger hat gezeigt, dass Politik auch anders geht. Sie steht für eine sachliche Aufklärung dieses Desasters. Allein deshalb schon findet Holzinger von uns uneingeschränkte Unterstützung, denn solche Abgeordneten braucht das Land!" so Christian Icso, Stellvertretender Vorsitzender VSStÖ, abschließend.

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