• 19.02.2014, 10:16:44
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Politik will Gurlitt-Sammlung erhalten

Elisabeth Leopold bietet Quartier an

Utl.: Elisabeth Leopold bietet Quartier an =

Wien (OTS) - Wie zuletzt bekannt wurde, befinden sich die 60
bedeutendsten Exponate der Sammlung Cornelius Gurlitt in Österreich
und werden auch hier bleiben. Damit wird laut NEWS die schon bei
Auffliegen der Münchner Beschlagnahmeaffäre aufgetauchte Idee eines
Sammlermuseums für Österreich aktuell. Voraussetzung ist die Klärung
aller Provenienzen der von Hitlers Kunsthändler Hildebrand Gurlitt
hinterlassenen Werke. Niederösterreichs Landeshauptmann Pröll, der
schon mehrere Museen der Moderne errichten ließ, in der morgen
erscheinenden NEWS-Ausgabe: "Ich halte das für eine äußerst
interessante Idee." Und Kunstminister Josef Ostermayer: "Wenn alle
Provenienzen und die Echtheit der Exponate geklärt sind, bin ich
dafür, die Sammlung zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu
machen."

Sammlerin Elisabeth Leopold (Leopold Museum) spricht auf Anfrage
eine Einladung aus: "Voraussetzung ist, dass jede Provenienz ohne den
Schatten eines Zweifels geklärt wird. Dann können wir gern Raum für
die Gurlitt-Sammlung zur Verfügung stellen. Es ginge sich schon aus.
An guter Kunst sind wir immer interessiert." Man wäre auch nicht
mittellos, ginge es um Ankäufe in realistischer Höhe. "Auf dem
Tauschweg könnten wir nach und nach zusammen kommen."

Allein das in Gurlitts Eigentum befindliche Brückenbild von Monet
wird in NEWS vom namhaften Auktionator Otto Hans Ressler auf 20 bis
30 Millionen Euro geschätzt. Weitere mehr als 1.000 Bilder der
Sammlung befinden sich in Deutschland.

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