• 18.02.2014, 10:21:36
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Heinisch-Hosek zu Gleichstellungspolitik: "Es ist keine einfache Aufgabe, konservative Haltungen aufzubrechen"

Umfassender Diskriminierungsschutz garantiert selbstbestimmtes Leben für alle

Utl.: Umfassender Diskriminierungsschutz garantiert selbstbestimmtes
Leben für alle =

Wien (OTS/SK) - Bundesministerien Gabriele Heinisch-Hosek betonte
gestern, Montag, bei der Podiumsdiskussion "Gleiche Liebe, Gleiche
Rechte" des Renner Instituts, wie wichtig es ist,
Gleichstellungsagenden voranzutreiben. "Es ist keine einfache
Aufgabe, konservative Haltungen aufzubrechen, aber es ist eine
notwendige, die ich gerne verfolge. Dabei fühle ich den Rückenwind
aus der Bevölkerung, da der weitaus größte Teil der österreichischen
Bevölkerung eine liberale Einstellung gegenüber beispielsweise
homosexuellen Beziehungen hat und sich eine absolute Gleichstellung
wünscht."****

Als Gäste am Podium geladen waren weiters Morten Kjaerum, Direktor
der Agentur der Europäischen Union für Grundrechte, Bastiaan Winkel,
Koordinator des LGBT-Projekt des Europarats, sowie Ingrid
Nikolai-Leitner, Leiterin der Gleichbehandlungsanwaltschaft.
Gemeinsam diskutierten sie europaweite Entwicklungen, Lücken und
Herausforderungen im Kampf um Gleichstellung.

Die Angleichung der Ausmaße von Diskriminierungsschutz ist für
Bundesministerin Heinisch-Hosek eine wichtige Aufgabe. "Als wir in
der letzten Legislaturperiode versucht haben, das levelling up im
Gleichbehandlungsgesetz umzusetzen, stießen wir auf Widerstand. Es
ist hier also einiges offen", betonte Heinisch-Hosek.

"Ein erfreulicher Meilenstein ist sicherlich die eingetragene
PartnerInnenschaft. Aber auch diese ist noch ein unvollendetes Werk.
Dank gerichtlicher Urteile ist die Stiefkindadoption endlich
Wirklichkeit. Jedoch müssen wir die Fremdkindadoption in der
Gesetzgebung forcieren."

Abschließend stellte Heinisch-Hosek klar: "Ich bin hochmotiviert,
Dinge voranzutreiben und freue mich auf Solidarität und
Unterstützung, um Druck aufzubauen, gemeinsam mit den Communities und
NGOs. Mir ist es ein Anliegen, den Gedanken Toleranz zu verbreiten.
Ich wünsche mir eine starke, sozial denkende Gesellschaft und die
kann nur dann funktionieren, wenn alle ihre Mitglieder in derselben
Weise akzeptiert und selbstbestimmt leben können." (Schluss) kg/mo

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