RFJ-Mödritscher: RFJ Kärnten fordert härtere Strafen für Sexualstraftäter

Klagenfurt (OTS) - Nach dem neuesten Vorfall in Klagenfurt, bei dem drei Männer eine 17-Jährige mit K.O.-Tropfen betäubt und anschließend vergewaltigt haben sollen, fordert der RFJ-Kärnten einmal mehr eine härtere Gangart beim Umgang mit Sexualstraftätern. "Sexualstraftaten in Zusammenhang mit verabreichten Betäubungsmitteln haben in letzter Zeit stark zugenommen da die Beschaffung der K.O.-Tropfen problemlos übers Internet funktioniert", so der Landesobmann des RFJ-Kärnten der endlich ein Umdenken der Politik einfordert.

"Es darf beim Schutz von Frauen und Mädchen kein Denkverbot geben. Auch die Möglichkeit, Triebtäter die sich an Minderjährigen vergehen künftig einer chemischen Kastration zu unterziehen, sollte in Betracht gezogen werden. "Die traumatisierten Opfer leiden ein Leben lang unter den Spätfolgen von Vergewaltigungen und können nur schwer ein einigermaßen geregeltes Leben führen. In Anbetracht dessen ist ein Mindeststrafausmaß von einem Jahr Freiheitsentzug eine Verhöhnung der Opfer" so Mödritscher abschließend.

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