Nationalrat - Krainer: Beste und günstigste Lösung für die Steuerzahler finden

Mehr Unterstützung der Oppositionsparteien für die Bankenabgabe gefordert

Wien (OTS/SK) - "Am Vormittag haben wir geklärt, wer Schuld hat am Hypo-Desaster: Die FPÖ, speziell die führenden Funktionäre der Freiheitlichen aus Kärnten. Jetzt diskutieren wir in dieser Debatte die Frage nach der besten und günstigsten Lösung für die Steuerzahler", betonte SPÖ-Finanzsprecher Kai Jan Krainer heute, Montag, anlässlich der Dringlichen Anfrage im Nationalrat. Es gebe Experten, die sagen, dass die Insolvenz teurer sei als die Abwicklung und umgekehrt. "Es ist nicht so einfach", hält Krainer fest, denn es gebe eine Reihe weiterer Effekte, die man in dieser Frage berücksichtigen müsse. Zum Beispiel: Was muss Österreich im Jahr für Zinsen zahlen? "Diese Frage muss man sich auch stellen, abseits jeder Polemik", sagte Krainer. ****

Die Banken- und Finanzmarktkrise beschäftige Österreich mittlerweile seit einigen Jahren. "Politisch haben wir als SPÖ daher von Beginn an gesagt, dass die Banken und der Finanzsektor einen Beitrag leisten müssen", betonte der SPÖ-Finanzsprecher. Die Banken hätten bereits in den vergangenen Jahren durch Maßnahmen wie die Bankenabgabe vier Milliarden beigesteuert und werden in den nächsten Jahren weiter rund sieben Milliarden bezahlen. Daher fordert Krainer auch mehr Unterstützung der Oppositionsparteien für die Bankenabgabe. (Schluss) mis/ah

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