- 17.02.2014, 13:36:56
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Feier für Doppeljubilar Klaus Küng im Dom von St. Pölten
Klaus Küng wurde am 5. März 1989 in Feldkirch zum Bischof geweiht - An Festmesse zum 25-Jahr-Jubiläum am 2. März nehmen u.a. Kardinal Schönborn und Nuntius Zurbriggen teil - Seit 10 Jahren ist Küng Bischof von St. Pölten
Utl.: Klaus Küng wurde am 5. März 1989 in Feldkirch zum Bischof
geweiht - An Festmesse zum 25-Jahr-Jubiläum am 2. März nehmen
u.a. Kardinal
Schönborn und Nuntius Zurbriggen teil - Seit 10 Jahren ist
Küng
Bischof von St. Pölten =
St.Pölten, 17.02.14 (KAP) Bischof Klaus Küng feiert dieses Jahr ein
doppeltes Jubiläum: Vor 25 Jahren wurde er in Feldkirch zum Bischof
geweiht, seit 10 Jahren ist er Bischof von St. Pölten. Der Jubilar
steht am Sonntag, 2. März, im Mittelpunkt eines Festgottesdienstes
um 15 Uhr im Dom von St. Pölten.
Küngs silbernes Bischofsjubiläum feiern u.a. Kardinal Christoph
Schönborn und Nuntius Peter Stephan Zurbriggen mit. Der Wiener
Erzbischof wird bei der Messfeier die Predigt halten.
Konzelebrieren werden auch der Eisenstädter Bischof Ägidius
Zsifkovics, Militärbischof Christian Werner, Altbischof Maximilian
Aichern (Linz), der Nachfolger Küngs in Feldkirch, der inzwischen
emeritierte Bischof Elmar Fischer sowie Bischof Petru Gherghel, zu
dessen Diözese Iasi (Rumänien) Küng in seiner Vorarlberger Zeit
engen Kontakt aufbaute. Als Vertreter der Politik werden der
niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll und der frühere
Landeshauptmann von Vorarlberg, Martin Purtscher, erwartet.
Küngs Bischofsweihe im Feldkircher Dom erfolgte am 5. März 1989, am
28. November 2004 wurde er in sein Amt als Bischof von St. Pölten
eingeführt. Küng: "Ein bisschen trage ich Feldkirch immer im Herzen;
aber die Diözese St. Pölten, das schöne Niederösterreich mit seinen
so unterschiedlichen Vierteln ist mir zu einer echten neuen Heimat
geworden."
Der Wechsel nach St. Pölten sei für ihn "keine einfache Sache"
gewesen, erinnerte Küng an die Turbulenzen in der Diözese, die dem
Rücktritt des jüngst verstorbenen Bischofs Kurt Krenn vorausgingen:
"Ich wusste, dass mich eine schwierige Aufgabe erwartete."
Seit langem ist der 73-jährige gebürtige Vorarlberger
österreichischer "Familienbischof". In den 25 Jahren hat sich Küng
neben seiner Tätigkeit als Diözesanbischof zu einem kompetenten
Gesprächspartner in Fragen der Bioethik entwickelt, der aus seiner
Ausbildung als Arzt heraus regelmäßig in den Medien zu aktuellen
Debatten Stellung nimmt und ein gefragter Interviewpartner für
brennende Themen von Euthanasie über Abtreibung bis Fragen zu Ehe
und Familie ist.
Maturakollege von Erwin Kräutler
Klaus Küng wurde am 17. September 1940 in Bregenz geboren, er wuchs
zusammen mit drei Geschwistern in Feldkirch als Sohn des Stadtarztes
Josef Küng auf. 1958 maturierte er in Feldkirch, gemeinsam mit
seinem bekannten Mitschüler Bischof Erwin Kräutler, den sein Weg
nach Brasilien geführt hat.
Zunächst trat Küng in die Fußstapfen seines Vaters. Er studierte in
Innsbruck und Wien Medizin und promovierte 1964. Bereits davor wurde
er Mitglied des Opus Dei und studierte unter dem Anspruch, im
jeweiligen Beruf als Christ apostolisch zu wirken, auch Philosophie
und Theologie. Nach einem Jahr ärztlicher Tätigkeit in Wien
wechselte Küng nach Rom an die Lateranuniversität und schloss dort
sein Theologiestudium ab. Am 23. August 1970 wurde er in Madrid zum
Priester geweiht.
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