AKS/SJ/VSStÖ ad HYPO: Krisensanierung auf Rücken der breiten Masse und der Jugend geht weiter!

Hypo-Rettung kostet Jugendlichen Zukunftschancen - Es führt kein Weg an Vermögenssteuern vorbei - Flashmob vor MinisterInnenrat

Wien (OTS) - Nachdem die FPÖ mit ihrer "Brot und Spiele"-Politik in Kärnten mit der Hypo als Hausbank aberwitzige Milliardenbeträge in den Sand setzte, scheint der Schaden nun nochmals um kolportierte und unglaubliche 19 Milliarden Euro zu wachsen. "Während wir die letzten Jahrzehnte von konservativer Seite immer gehört haben, dass für die Jugend, für Bildung und für das Sozialsystem kein Geld vorhanden ist, wurden in den vergangenen paar Jahren Banken und das Finanzsystem mit Milliardenbeträgen zugeschüttet", kritisiert Claudia Satler, Vorsitzende der Aktion kritischer Schüler_innen.

Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich, stößt ins selbe Horn: "Die Rettung maroder Banken und die Profitgier weniger Superreicher haben uns Krisen und Schuldenberge beschert. Jetzt geht es darum, wer zahlt: Banken und MillionärInnen oder die breite Masse der Bevölkerung - insbesondere wir Jungen? Mit den im Raum stehenden 19 Milliarden Euro könnte man beispielsweise die nicht umgesetzte Öffifreifahrt für alle Jugendlichen unter 26 Jahre für unglaubliche 200 Jahre finanzieren. Wir wollen Geld für leistbares Wohnen, Bildung & den Kampf gegen Arbeitslosigkeit und nicht für Banken!"

"Bei der Umsetzung der 'Unimilliarde' tut sich jahrelang überhaupt nichts und bei der Rettung heruntergewirtschafteter Banken lässt der Staat sofort astronomische Milliardenbeträge springen. Der Schaden muss nun so gering wie möglich gehalten werden und endlich ernsthaft über Vermögenssteuern diskutiert werden. Es gibt nämlich keine Alternative zur fairen Besteuerung von Superreichen, Banken und Konzernen, wenn man den Jugendlichen wieder Perspektiven und Zukunftschancen eröffnen will!", kritisiert Jessica Müller, Vorsitzende des Verbands Sozialistischer Student_innen.

Anlässlich des Hypo-Desasters wird deshalb morgen, Dienstag, um 9:30 vor den MinisterInnenrat ein Flashmob stattfinden. Die TeilnehmerInnen sind dabei angehalten ein "BankerInnen-Sektfrühstück" vor dem Bundeskanzleramt abzuhalten, um die grenzenlose Unverschämtheit der bisherigen Bankenrettungen auf den Rücken der Jugend und der arbeitenden Bevölkerung aufzuzeigen.

Wann: Dienstag, 18. Februar, 9:30 Uhr
Wo: Bundeskanzleramt, Ballhausplatz 2, 1010 Wien

Link zur Veranstaltung:
www.facebook.com/events/620700681335725/

Rückfragen & Kontakt:

Sozialistische Jugend Österreich
Matthias Punz
SJ-Pressesprecher
Tel.: +43 660/ 461 64 94
office@sjoe.at
www.sjoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SJO0001