- 17.02.2014, 11:46:06
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AKS/SJ/VSStÖ ad HYPO: Krisensanierung auf Rücken der breiten Masse und der Jugend geht weiter!
Hypo-Rettung kostet Jugendlichen Zukunftschancen - Es führt kein Weg an Vermögenssteuern vorbei - Flashmob vor MinisterInnenrat
Utl.: Hypo-Rettung kostet Jugendlichen Zukunftschancen - Es führt
kein Weg an Vermögenssteuern vorbei - Flashmob vor
MinisterInnenrat =
Wien (OTS) - Nachdem die FPÖ mit ihrer "Brot und Spiele"-Politik in
Kärnten mit der Hypo als Hausbank aberwitzige Milliardenbeträge in
den Sand setzte, scheint der Schaden nun nochmals um kolportierte und
unglaubliche 19 Milliarden Euro zu wachsen. "Während wir die letzten
Jahrzehnte von konservativer Seite immer gehört haben, dass für die
Jugend, für Bildung und für das Sozialsystem kein Geld vorhanden ist,
wurden in den vergangenen paar Jahren Banken und das Finanzsystem mit
Milliardenbeträgen zugeschüttet", kritisiert Claudia Satler,
Vorsitzende der Aktion kritischer Schüler_innen.
Wolfgang Moitzi, Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Österreich,
stößt ins selbe Horn: "Die Rettung maroder Banken und die Profitgier
weniger Superreicher haben uns Krisen und Schuldenberge beschert.
Jetzt geht es darum, wer zahlt: Banken und MillionärInnen oder die
breite Masse der Bevölkerung - insbesondere wir Jungen? Mit den im
Raum stehenden 19 Milliarden Euro könnte man beispielsweise die nicht
umgesetzte Öffifreifahrt für alle Jugendlichen unter 26 Jahre für
unglaubliche 200 Jahre finanzieren. Wir wollen Geld für leistbares
Wohnen, Bildung & den Kampf gegen Arbeitslosigkeit und nicht für
Banken!"
"Bei der Umsetzung der 'Unimilliarde' tut sich jahrelang überhaupt
nichts und bei der Rettung heruntergewirtschafteter Banken lässt der
Staat sofort astronomische Milliardenbeträge springen. Der Schaden
muss nun so gering wie möglich gehalten werden und endlich ernsthaft
über Vermögenssteuern diskutiert werden. Es gibt nämlich keine
Alternative zur fairen Besteuerung von Superreichen, Banken und
Konzernen, wenn man den Jugendlichen wieder Perspektiven und
Zukunftschancen eröffnen will!", kritisiert Jessica Müller,
Vorsitzende des Verbands Sozialistischer Student_innen.
Anlässlich des Hypo-Desasters wird deshalb morgen, Dienstag, um 9:30
vor den MinisterInnenrat ein Flashmob stattfinden. Die
TeilnehmerInnen sind dabei angehalten ein "BankerInnen-Sektfrühstück"
vor dem Bundeskanzleramt abzuhalten, um die grenzenlose
Unverschämtheit der bisherigen Bankenrettungen auf den Rücken der
Jugend und der arbeitenden Bevölkerung aufzuzeigen.
Wann: Dienstag, 18. Februar, 9:30 Uhr
Wo: Bundeskanzleramt, Ballhausplatz 2, 1010 Wien
Link zur Veranstaltung:
www.facebook.com/events/620700681335725/
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