"Report" mit Hypo, Enteignungen in Ungarn und dem launigsten Minister

Am 18. Februar um 21.05 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den "Report" am Dienstag, dem 18. Februar 2014, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:

Hypo: Wer zahlt mit?

Während Finanzminister Spindelegger auf die Berechnungen der Taskforce für die Anstaltslösung wartet, fragen sich die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, ob sie tatsächlich allein für die Milliardenverluste geradestehen müssen. Wen sollte man an den Kosten beteiligen? Im Kärntner Zukunftsfonds liegen 500 Millionen aus dem Hypoverkauf - Geld das zur Abwicklung dringend gebraucht wird. Rücken die Kärntner die Millionen heraus? Welchen Beitrag leisten die Gläubiger der Hypo? Wer profitiert von der Anstaltslösung? Welche Rolle spielt die Bayern LB? Martin Pusch und Ernst Johann Schwarz geben Antworten auf die wichtigsten Fragen.

Enteignung in Ungarn

Das neue Bodengesetz in Ungarn macht Pacht- und Nutzungsverträge ausländischer Bauern ab 1. Mai 2014 mit einem Schlag illegal. Betroffen sind nicht nur benachbarte österreichische Landwirte, auch andere EU-Bürger, die sich mit ihren Betrieben auf ungarischem Boden niedergelassen haben. Die Regierung Orbán greift rückwirkend in bestehende Rechte ein, was den EU-Regeln widerspricht. Kann der österreichische Landwirtschaftsminister heimische Bauern vor der Enteignung bewahren - und wie? Martina Schmidt berichtet aus Ungarn.

Der launigste Minister

Er schwört auf das Herz Jesu und warnt Grüne, Heu nicht zu rauchen -Andrä Rupprechter wird zum launigsten Minister der Regierung. Der kernige Tiroler, zuständig für Umwelt und Landwirtschaft, lässt keine Pointe aus und gerät damit auch in Fettnapf-Gefahr. Ein Porträt von Alexander Sattmann.

Landwirtschaftsminister Rupprechter ist live zu Gast im Studio.

Asylverfahren - Bitte warten!

Seit eineinhalb Monaten ist das neue Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl in Betrieb - aber nicht wirklich. Denn eine Computerumstellung sorgt für beträchtliche Verzögerungen bei der Abwicklung von Verfahren. Außerdem sind Fremdenpolizisten neuerdings auch für Asylfragen zuständig - und umgekehrt sollen Asyl-Experten nun Angelegenheiten der Fremdenpolizei abwickeln. Für die betroffenen Antragstellerinnen und Antragsteller heißt es "Bitte warten", berichtet Bernt Koschuh.

Abwehrkampf ums Österreichische

Erdäpfel gegen Kartoffeln, Paradeiser gegen Tomaten. Seit langem führen Verfechter des österreichischen Deutsch einen Abwehrkampf gegen die Germanisierung der heimischen Sprache. Daran tragen nicht nur Fernsehen und Internet Schuld, oft korrigieren sogar Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer österreichische Ausdrücke als falsch und geben dem Norddeutschen den Vorzug, wie eine aktuelle Untersuchung der Universität Wien zeigt. Ein veralteter Unterwerfungsgestus, kritisieren Germanisten, der nicht nur in der NS-Ära wurzelt, sondern auch darin, dass die meisten Uni-Professuren mit Deutschen nachbesetzt werden. Münire Inam und Eva Maria Kaiser berichten.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar.

Rückfragen & Kontakt:

http://presse.ORF.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NRF0005