- 17.02.2014, 11:31:58
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"Report" mit Hypo, Enteignungen in Ungarn und dem launigsten Minister
Am 18. Februar um 21.05 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 18. Februar um 21.05 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Susanne Schnabl präsentiert den "Report" am Dienstag,
dem 18. Februar 2014, um 21.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Themen:
Hypo: Wer zahlt mit?
Während Finanzminister Spindelegger auf die Berechnungen der
Taskforce für die Anstaltslösung wartet, fragen sich die
Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, ob sie tatsächlich allein für die
Milliardenverluste geradestehen müssen. Wen sollte man an den Kosten
beteiligen? Im Kärntner Zukunftsfonds liegen 500 Millionen aus dem
Hypoverkauf - Geld das zur Abwicklung dringend gebraucht wird. Rücken
die Kärntner die Millionen heraus? Welchen Beitrag leisten die
Gläubiger der Hypo? Wer profitiert von der Anstaltslösung? Welche
Rolle spielt die Bayern LB? Martin Pusch und Ernst Johann Schwarz
geben Antworten auf die wichtigsten Fragen.
Enteignung in Ungarn
Das neue Bodengesetz in Ungarn macht Pacht- und Nutzungsverträge
ausländischer Bauern ab 1. Mai 2014 mit einem Schlag illegal.
Betroffen sind nicht nur benachbarte österreichische Landwirte, auch
andere EU-Bürger, die sich mit ihren Betrieben auf ungarischem Boden
niedergelassen haben. Die Regierung Orbán greift rückwirkend in
bestehende Rechte ein, was den EU-Regeln widerspricht. Kann der
österreichische Landwirtschaftsminister heimische Bauern vor der
Enteignung bewahren - und wie? Martina Schmidt berichtet aus Ungarn.
Der launigste Minister
Er schwört auf das Herz Jesu und warnt Grüne, Heu nicht zu rauchen -
Andrä Rupprechter wird zum launigsten Minister der Regierung. Der
kernige Tiroler, zuständig für Umwelt und Landwirtschaft, lässt keine
Pointe aus und gerät damit auch in Fettnapf-Gefahr. Ein Porträt von
Alexander Sattmann.
Landwirtschaftsminister Rupprechter ist live zu Gast im Studio.
Asylverfahren - Bitte warten!
Seit eineinhalb Monaten ist das neue Bundesamt für Fremdenwesen und
Asyl in Betrieb - aber nicht wirklich. Denn eine Computerumstellung
sorgt für beträchtliche Verzögerungen bei der Abwicklung von
Verfahren. Außerdem sind Fremdenpolizisten neuerdings auch für
Asylfragen zuständig - und umgekehrt sollen Asyl-Experten nun
Angelegenheiten der Fremdenpolizei abwickeln. Für die betroffenen
Antragstellerinnen und Antragsteller heißt es "Bitte warten",
berichtet Bernt Koschuh.
Abwehrkampf ums Österreichische
Erdäpfel gegen Kartoffeln, Paradeiser gegen Tomaten. Seit langem
führen Verfechter des österreichischen Deutsch einen Abwehrkampf
gegen die Germanisierung der heimischen Sprache. Daran tragen nicht
nur Fernsehen und Internet Schuld, oft korrigieren sogar
Deutschlehrerinnen und Deutschlehrer österreichische Ausdrücke als
falsch und geben dem Norddeutschen den Vorzug, wie eine aktuelle
Untersuchung der Universität Wien zeigt. Ein veralteter
Unterwerfungsgestus, kritisieren Germanisten, der nicht nur in der
NS-Ära wurzelt, sondern auch darin, dass die meisten Uni-Professuren
mit Deutschen nachbesetzt werden. Münire Inam und Eva Maria Kaiser
berichten.
Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der
Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand
abrufbar.
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