• 17.02.2014, 09:22:33
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  • OTS0029 OTW0029

WKÖ unterstützt EPU bei Verbesserung ihrer Gesundheit

Innovationsprojekt GAVA untersuchte die Gesundheits- und Arbeitssituation von Solo-Selbständigen

Utl.: Innovationsprojekt GAVA untersuchte die Gesundheits- und
Arbeitssituation von Solo-Selbständigen =

Wien (OTS/PWK089) - "Gesund und arbeitsfähig von Anfang an (GAVA)"
- ein innovatives Projekt unter diesem Titel untersuchte die
Gesundheitssituation von Ein-Personen-Unternehmen in Wien. Die
Projektziele waren, die Zusammenhänge zwischen Gesundheit und
Arbeitsalltag darzustellen und die EPU dabei zu unterstützen,
verstärkt gesundheitsfördernde Maßnahmen unter Berücksichtigung der
berufs- und branchenspezifischen Arbeitsanforderungen in Anspruch zu
nehmen.

Das Projekt wurde von der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ)
initiiert und gemeinsam mit Partnern wie dem Forum EPU der
Wirtschaftskammer Wien, der Sozialversicherungsanstalt der
gewerblichen Wirtschaft (SVA), der Unfallversicherungsanstalt (AUVA),
dem Fonds Gesundes Österreich (FGÖ), der Wirtschaftsagentur mingo der
Stadt Wien sowie den Bundesministerien durchgeführt. Im Rahmen einer
Abschlussveranstaltung im Museum of Young Art (MOYA) diskutierten die
Projekt- und Kooperationspartner zusammen mit EPU die Ergebnisse.

"In vielen vor allem größeren Betrieben hat sich betriebliche
Gesundheitsförderung (BGF) etabliert und gehört mittlerweile zum
Standard. EPU liegen voll im Trend einer neuen Arbeitswelt, ihre Zahl
steigt stetig. Da Gesundheitsförderung für EPU bisher noch kein
großes Thema ist, ist es der WKÖ ein besonderes Anliegen, einen Fokus
auf dieses Thema zu legen", so Martin Gleitsmann, Leiter der
Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit der WKÖ.

83% der EPU sind mit ihrer Arbeit "sehr zufrieden" oder
"zufrieden"
Die Ergebnisse der Studie sind durchaus erfreulich und bestätigen
die bisherigen Erfahrungen der WKÖ zum Thema Arbeit und Gesundheit
von EPU: So sind 83% der EPU trotz ihres überdurchschnittlich hohen
Arbeitseinsatzes (durchschnittliche Gesamtarbeitszeit von im Schnitt
42 Stunden/Woche) mit ihrer Arbeit "sehr zufrieden" oder "zufrieden".
Auch die sehr hohen Werte bei der "Identifikation mit der beruflichen
Tätigkeit" und Motivation dieser Gruppe der Selbständigen bestätigt
unsere Erfahrungen. "Selbständige arbeiten um 50% mehr als
Unselbständige, werden um 25% weniger oft krank, gehen um zwei Jahre
später in Pension gehen und leben drei Jahre länger", fasste
Gleitsmann zusammen.

Plattform "proFITNESS - gesunde Mitarbeiter gesundes Unternehmen"
Um die gesundheitliche Situation sowie die Motivation und
Arbeitszufriedenheit von EPU weiter zu verbessern, muss diese Gruppe
mit spezifischen, auf ihre besondere Arbeitssituation ausgerichtete
Angebote unterstützt werden. Die WKÖ bietet Betrieben auf der von
ihr ins Leben gerufenen Plattform "proFITNESS - gesunde Mitarbeiter
gesundes Unternehmen" (www.profitnessaustria.at) gebündelte
Informations- und Aktionsangebote sowie zahlreiche konkrete Maßnahmen
zu gesundheitsfördernden und präventiven Themen wie Bewegung,
Ernährung und Entspannung an. "Herzstück unseres Gesundheitsportals
"proFITNESS" ist der 'Marktplatz'. Hier können Interessierte schnell
und unkompliziert nachsehen, welche gesundheitsfördernden Angebote
ganz in ihrer Nähe angeboten werden. Mit einem Klick auf das
jeweilige Bundesland erscheinen alle Unternehmen, Initiativen und
Stellen, die hier in den Bereichen Ernährung, Bewegung und
Entspannung aktiv sind. Über ein Gutscheinsystem gibt es im Rahmen
unserer Aktion Vorzugspreise", erklärte Gleitsmann. Weiters bietet
die WKÖ-Plattform einen Fitness Quick-Check und eine Service-Hotline
an. Die meisten der Anbieter auf der Plattform sind übrigens selbst
EPU.

Die WKÖ möchte ihre Gesundheits- und Präventionsangebote für EPU
künftig verstärken. "Wir haben aufgrund des Projekts GAVA einen
soliden Befund und wollen unsere vielen Solo-Selbständigen dabei
unterstützen, im Arbeitsalltag stärker auf ihre Gesundheit zu achten
und diese zu fördern. Damit tragen wir dazu bei, dass diese
engagierte und hochmotivierte Gruppe auch auf die wichtigste
Ressource, nämlich ihre eigene Gesundheit, achtet", so Gleitsmann.
(PM)

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