Darabos zu Hypo-Sondersitzung: Größtes Finanz-Fiasko der Zweiten Republik auf blauem Mist gewachsen

"Strache soll als FPÖ-Chef zur Verantwortung seiner Partei stehen" - FPÖ soll an gesamtstaatlicher Lösung mitarbeiten

Wien (OTS/SK) - Im Vorfeld der morgigen Hypo-Sondersitzung im Nationalrat macht SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos einmal mehr klar, wer für das Hypo-Desaster die Hauptverantwortung trägt. "Die Milliardenkatastrophe rund um die Hypo ist ganz klar auf blauem Mist gewachsen. Die FPÖ trägt historisch die Verantwortung für diesen Irrsinn, den Staat und Steuerzahler auszubaden haben", betonte Darabos am Sonntag im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst. Das Hypo-Desaster werfe die Budgetpolitik um Jahre zurück. "Der blaue Skandal kostet uns Milliarden, die wir für die Bildung und Ausbildung unserer Kinder, für das Sozial- und Gesundheitswesen, und viele andere Zukunftsinvestitionen in wichtige Bereiche dringend bräuchten." ****

Vor diesem Hintergrund sei es besonders ärgerlich, dass die FPÖ nach dem Motto "Haltet den Dieb" nun versuche, von ihrer damaligen politischen Verantwortung in Kärnten abzulenken und den blauen Skandal nun denjenigen zuschieben möchte, die ihn aufarbeiten und lösen müssen. Darabos appelliert an die FPÖ und Strache, sich endlich ihrer Verantwortung zu stellen und an einer gesamtstaatlichen Lösung zum Wohle der Republik mitzuarbeiten, anstatt politisches Kleingeld in so einer schwierigen Situation zu wechseln. "Strache soll als FPÖ-Chef zur Verantwortung seiner Partei stehen", so Darabos. (Schluss) mo/ps

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