- 16.02.2014, 09:30:31
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Mitterlehner: Wissenschaftsministerium und LBG stärken Krebsforschung in Österreich
Ludwig Boltzmann Gesellschaft finanziert drei Stiftungsprofessuren an Medizinscher Universität und Veterinärmedizinischer Universität Wien
Utl.: Ludwig Boltzmann Gesellschaft finanziert drei
Stiftungsprofessuren an Medizinscher Universität und
Veterinärmedizinischer Universität Wien =
Wien (OTS/BMWFJ&BMWF) - Seit kurzem sind an der
Veterinärmedizinischen Universität Wien und der Medizinischen
Universität Wien drei neue Stiftungsprofessuren mit Schwerpunkt
Krebsforschung eingerichtet. Finanziert werden die Stellen von der
Ludwig Boltzmann Gesellschaft (LBG). "Mit den neuen Professuren
stärken wir die Grundlagenforschung zum Vorteil der Gesellschaft und
schaffen die Basis für weitere Erfolge in der Krebsforschung. Zudem
wird das Forschungsportfolio der beiden Universitäten weiter
aufgewertet", betont Wissenschafts-, Forschungs- und
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner, dessen Ressort mit rund
sechs Millionen Euro pro Jahr der größte Förderer der Ludwig
Boltzmann Gesellschaft ist.
Schwerpunkte der drei Professuren sind die Bereiche Labortiermedizin
- Labortierpathologie (an der MedUni Wien und Vetmeduni Vienna),
Labortiermedizin - Translationale Methoden in der Krebsforschung
(MedUni Wien und Vetmeduni Vienna) sowie Transgene Modelle in der
Krebsforschung (MedUni Wien). Die Professuren wurden seitens der
Universitäten 2013 nach internationalen Kriterien ausgeschrieben und
nach einem Hearingverfahren an die Forscher Richard Moriggl, Lukas
Kenner und Emilio Casanova-Hevia vergeben. Alle drei Forscher haben
ihre Expertise für die Schwerpunkte der Stiftungsprofessur auch
maßgeblich durch ihre Tätigkeit am Ludwig Boltzmann-Institut für
Krebsforschung bzw. der MedUni Wien aufbauen können. Moriggl und
Kenner sind im Rahmen ihrer Professur an beiden Universitäten tätig
(double appointments). Josef Pröll, Präsident der LBG, dazu: "Wir
arbeiten intensiv daran, dass bereits aufgebaute Expertise nachhaltig
in unserer Wissenschaftslandschaft verankert wird, um den Brain Drain
aus Österreich zu stoppen. Vorhandenes Wissen soll auch nach Ablauf
einer Forschungsförderungsperiode unserem Wissenschaftsstandort
zugutekommen und exzellente Köpfe in Österreich halten. Daher
verfolgen wir die Strategie der Integration von Know-How in
bestehende Strukturen."
Die Veterinärmedizinische Universität Wien verfügt über international
ausgewiesene Expertise im Themenfeld Tiermodelle und Komparative
Medizin. Beide Forschungsbereiche erfahren durch die neuen
Professuren eine weitere Stärkung. "Double Appointments sind
hervorragend geeignet, den Wissenstransfer universitäts- und
fachübergreifend zu sichern. Gerade in der vergleichenden Medizin ist
eine solche Struktur zielführend, da so der Erkenntnisgewinn sowohl
Mensch als auch Tier zugute kommt", erklärt Rektorin Hammerschmid die
Vorzüge gemeinsamer Professuren.
"Der interdisziplinäre Austausch von Wissen zwischen Human- und
Veterinärmedizin ist mit ausschließlich positiven Effekten für die
Forschung verbunden. Die Stärkung dieses einzigartigen Brückenschlags
zwischen Human- und Veterinärmedizin, zwischen Geistes- und
Naturwissenschaften durch neue Professuren unterstreicht auch die
Top-Position und den exzellenten Ruf, den die Forschung in Wien, und
im speziellen die interdisziplinäre Forschung, international
genießt", sagt Wolfgang Schütz, Rektor der MedUni Wien.
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