ÖSTERREICH: Strache zeigt Regierung wegen Hypo beim Staatsanwalt an

Sachverhaltsdarstellungen zumindest gegen drei ÖVP-Finanzminister - FPÖ-Chef verteidigt Haider

Wien (OTS) - Die FPÖ macht die Vorgangsweise der Regierung in der Hypo-Causa zum Fall für die Justiz. FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache kündigt in ÖSTERREICH (Sonntagsausgabe) Sachverhaltsdarstellungen zumindest gegen die ÖVP-Finanzminister Josef Pröll, Maria Fekter und Michael Spindelegger an: "Wir prüfen Sachverhaltsdarstellungen an die Staatsanwaltschaft, da gibt es strafrechtliche Relevanz in manchen Entwicklungen, die aufzuklären sind."

Gleichzeitig kritisiert Strache die von der Regierung gewählte Anstaltslösung scharf: "Das ist die schlechteste Variante. Da wird ein Milliarden-Raubzug vorbereitet. Schon deshalb brauchen wir einen Untersuchungsausschuss, der die Ereignisse seit der Verstaatlichung durch Finanzminister Josef Pröll untersucht."

Den verstorbenen Kärntner Landeshauptmann Haider verteidigt Strache: "Ja es wurden Ausfallshaftungen beschlossen - aber mit SPÖ und ÖVP in Kärnten. Und wäre die Bank unter Verantwortung der Bayern geblieben, hätten die es sich nie leisten können, die Bank in Insolvenz schlittern zu lassen. Dass wir jetzt von einem Schaden von 20 Milliarden sprechen, trifft ausschließlich die rot-schwarze Regierung." Und weiter: "Es wird sich zeigen, dass der Schaden nach der Verstaatlichung entstand - als Haider nicht mehr unter den Lebenden weilte."

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