• 14.02.2014, 08:30:32
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100 Tage nach Taifun Haiyan: Diakonie Katastrophenhilfe beginnt mit Wiederaufbau

Über 300.000 Menschen profitieren von Hilfsmaßnahmen des lokalen Partnernetzwerkes der Diakonie

Utl.: Über 300.000 Menschen profitieren von Hilfsmaßnahmen des
lokalen Partnernetzwerkes der Diakonie =

Wien/Tacloban (OTS) - Am 16.Februar sind es 100 Tage nachdem Taifun
Haiyan Teile der Philippinen verwüstete. Die Diakonie
Katastrophenhilfe hat zusammen mit ihren lokalen
Partnerorganisationen mit dem Wiederaufbau im Katastrophengebiet
begonnen. So sollen die Menschen besser auf künftige
Naturkatastrophen wie Taifune, Überschwemmungen und Erdbeben
vorbereitet werden. Bis die Betroffenen sich wieder alleine versorgen
können, unterstützt das Partnernetzwerk der Diakonie
Katastrophenhilfe Betroffene unter anderem mit Lebensmittelpaketen,
Hygienesets, Saatgut, Fischernetzen sowie Materialien und Werkzeugen
für die Reparatur von Booten.

"Zusammen mit internationalen Experten haben wir Baupläne für
Häuser entwickelt, die schweren Taifunen, Erdbeben und Überflutungen
standhalten können. Unsere Erfahrungen nach dem Erdbeben in Haiti und
den Überflutungen in Pakistan haben uns dabei sehr geholfen. Zudem
wurden die Konstruktionen an die Bedürfnisse vor Ort angepasst", sagt
Tommy Bouchiba, der die lokalen Partnerorganisationen der Diakonie
Katastrophenhilfe beim Wiederaufbau berät. Rund 750 sturmsichere
Häuser aus Beton, Stein, Holz und Wellblech sollen errichtet werden.
Örtliche Komitees identifizieren jetzt besonders bedürftige Familien,
die die neuen Unterkünfte gemeinsam mit Partnern der Diakonie
Katastrophenhilfe und weiteren betroffenen Dorfbewohnern bauen
werden.

Evangeline Ugali ist eine, die davon profitieren könnte. Die
26-Jährige brachte sich mit ihrem Mann und ihren Kindern in einer
Höhle in einem Berg in Sicherheit. "Als der Sturm über uns
hereinbrach, sahen wir, dass er unser Haus mit allem, was wir
besessen haben, weggespült hat. Ich träume davon, dass wir einmal ein
sicheres Haus haben", sagt die vierfache Mutter, die beim Bau ihres
neuen Hauses selbst mit anpacken will.

"Die betroffenen Menschen lehnen sich nicht zurück und warten bis
Hilfe von außen kommt. Sie sind sehr fleißig und wollen sich ein
neues Leben aufbauen. Aber dafür sind sie auf unsere finanzielle
Unterstützung und fachliche Beratung angewiesen", so Tommy Bouchiba.
Taifun Haiyan war einer der verheerendsten Wirbelstürme, die je auf
die Philippinen trafen. Mehr als 6.200 Menschen wurden getötet, eine
Million Häuser wurden zerstört, rund 14 Millionen Philippinos sind
betroffen. Da für viele Menschen die seelische Belastung noch größer
als der materielle Verlust ist, bieten lokale Partner der Diakonie
Katastrophenhilfe psychosoziale Beratung für Menschen an, die
Angehörige verloren haben.

Dagmar Lassmann, Leiterin der Diakonie Katastrophenhilfe in
Österreich: "Wir lassen die Menschen auf den Philippinen nicht im
Stich. Wir werden die Betroffenen beim Wiederaufbau und der
Katastrophenvorsorge begleiten, damit sie besser für künftige
Naturkatastrophen gewappnet sind. Dafür sind wir weiterhin auf
Spenden angewiesen."

Spendenkonto: Erste Bank
IBAN: AT85 2011 1287 1196 6333
BIC: GIBAATWWXXX

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