- 13.02.2014, 11:34:04
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Becker: Kampf gegen Arbeitslosigkeit durch engere Zusammenarbeit der AMS in der EU
EU-Parlamentsausschuss segnet Einigung zu Vernetzung der Arbeitsmarktverwaltungen ab
Utl.: EU-Parlamentsausschuss segnet Einigung zu Vernetzung der
Arbeitsmarktverwaltungen ab =
Brüssel, 13. Februar 2014 (ÖVP-PD) "Heute haben wir eine
stärkere Waffe im Kampf gegen Arbeitslosigkeit durchgesetzt. Bei
etwa 26 Millionen Arbeitslosen in der EU ist es nur logisch, dass
alle öffentlichen Arbeitsmarktverwaltungen der EU-Länder künftig
verpflichtend zusammenarbeiten müssen", so Heinz K. Becker,
Beschäftigungssprecher der ÖVP im EU-Parlament. Der EU-Abgeordnete
war Chefverhandler der Europäischen Volkspartei (EVP) für das
Gesetz, das einen verpflichtenden Erfahrungs- und Datenaustausch
zwischen den Arbeitsmarktservices vorsieht. Heute segnet der
Beschäftigungsausschuss das Verhandlungsergebnis zwischen EU-
Parlament, Rat und Kommission ab. ****
"Die wichtigste Priorität ist, dass die Arbeitsmarktservices
effizienter werden, Daten austauschen und das Lernen von
Erfahrungen der anderen zur Verpflichtung wird", erklärt Becker.
Dabei habe das österreichische AMS eine "Vorzeigerolle".
"Niedrigste Arbeitslosigkeit und Jugendarbeitslosigkeit in Europa
belegen den konkreten Beitrag, den effiziente
Arbeitsmarktverwaltungen leisten können. Vor allem Mitgliedstaaten
mit hoher Arbeitslosigkeit und inneffizienten Arbeitsmarktservices
können von der österreichischen Erfahrung voll profitieren", so der
EU-Abgeordnete.
Bisher gab es nur eine informelle Kooperation der öffentlichen
Arbeitsmarktverwaltungen in der EU. "Durch das Netzwerk soll ein
umfassendes Benchlearning, festgelegt durch qualitative und
quantitative Indikatoren, ermöglicht werden. Dadurch soll ebenfalls
die nach österreichischem Modell in der EU eingeführte
Jugendgarantie wirksam unterstützt werden", betont Becker und
stellt klar: "Keinesfalls darf die neue Zusammenarbeit zu einem
Senken der Mindeststandards oder erhöhtem Konkurrenzkampf führen."
Mit der Internet-Plattform "EURES" soll darüber hinaus auch die
grenzüberschreitende Mobilität Arbeitssuchender gesteigert werden.
"Es kann nicht sein, dass es trotz horrender Arbeitslosigkeit in
einigen Regionen Europas gleichzeitig fast zwei Millionen freie
Stellen in der EU gibt, die nicht besetzt werden können. Hier wird
ein enormes Jobpotential vergeudet", so Becker.
Nach dem heutigen Beschluss muss noch das Plenum des EU-
Parlaments zustimmen. Ab Herbst 2014 soll dann die verpflichtende
Zusammenarbeit der AMS beginnen.
Rückfragen:
Heinz K. Becker MEP, Tel.: +32-2-284-5288,
heinzk.becker@ep.europa.eu
Anna Meusburger M.A., EVP-Pressedienst, Tel.: +32-493-183297,
anna.meusburger@ep.europa.eu
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