- 13.02.2014, 11:22:36
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LR Schwarz überzeugte sich von erfolgreicher Bildungsarbeit im Weinviertel
"Landwirtschaftsschulen sind Zukunftswerkstätten für die Weiterentwicklung des ländlichen Raumes"
Utl.: "Landwirtschaftsschulen sind Zukunftswerkstätten für die
Weiterentwicklung des ländlichen Raumes" =
St. Pölten (OTS/NLK) - "An den 18 Landwirtschaftlichen Fachschulen
und zwei Berufsschulen in Niederösterreich wird den rund 3.200
Schülerinnen und Schülern eine zeitgemäße Ausbildung mit zahlreichen
Ausbildungsmöglichkeiten und Berufsabschlüssen geboten. Dies ist ein
wesentlicher Grund für die konstant hohen Schülerzahlen. Allein in
den letzten zehn Jahren nahmen die Schüler um rund 15 Prozent zu", so
Bildungs-Landesrätin Mag. Barbara Schwarz.
Von den kreativen Schulprojekten und der guten Ausbildungsqualität
überzeugte sie Schwarz bei ihrem Besuch an den Landwirtschaftlichen
Fachschulen in Obersiebenbrunn, Mistelbach und Poysdorf. "Die Schulen
sind mit ihren Ausbildungsschwerpunkten optimal in der Region
etabliert. So passt Obersiebenbrunn mit dem Fachbereich 'Acker- und
Feldgemüsebau' sehr gut in das Marchfeld, Mistelbach ist mit der
Weinwirtschaft und der AgroHAK bestens im Weinviertel verankert und
Poysdorf zeigt mit der Fachrichtung 'Betriebs- und
Haushaltsmanagement' vorbildliches soziales Engagement", so Schwarz.
"Die Landwirtschaftlichen Fachschulen unterstreichen mit ihrer
Bildungsarbeit für Jung und Alt einmal mehr ihren ganz besonderen
Stellenwert als Zukunftswerkstätten für die Weiterentwicklung des
ländlichen Raumes", so Schwarz. An den Schulen diskutierte die
Landesrätin mit den Schülerinnen und Schülern über das Bildungssystem
und deren Berufswünsche: "Bildung heißt, Talente zu erkennen und zu
fördern. Das Ziel muss dabei sein, auf positive Motivation und auf
individuellen Interessen aufzubauen, nur so kann eine kindergerechte
Schule gelingen."
Neben den klassischen Fachrichtungen "Landwirtschaft" sowie
"Ländliches Betriebs- und Haushaltsmanagement" werden an den
Landwirtschaftlichen Berufs- und Fachschulen auch noch Gartenbau,
Pferdewirtschaft sowie Weinbau einschließlich Kellerwirtschaft
geführt. Die Ausbildung dauert im Schnitt drei Jahre und schließt mit
dem Facharbeiterbrief und der Mittleren Reife ab. Zudem gibt es
Kooperationen mit Handelsakademien, wie der AgroHAK in Mistelbach und
der VinoHAK in Krems. Die im Anschluss angebotene "Mehrberufliche
Ausbildung", die für alle Absolventen einer dreijährigen Fachschule
offen steht, führt innerhalb eines Jahres zur Lehrabschlussprüfung in
den Berufen Zimmerei, Tischlerei, Maurer/Maurerin,
Maschinenfertigungstechnik, Informationstechnologie-Technik und
Metallbearbeitung. Die Berufsreifeprüfung kann an den
Landwirtschaftsschulen Gießhübl und Hollabrunn abgelegt werden.
Nähere Informationen: Landwirtschaftliche Koordinationsstelle,
Mag. Jürgen Mück, Telefon 0664/73 51 36 49, e-mail
[email protected], www.farmschulen.at.
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