FPÖ-Leyroutz/Staudacher: FPÖ gegen Schließung der Reißeck-Bahn

Weiterer Schlag gegen Tourismus im Mölltal droht

Klagenfurt (OTS) - Gegen die geplante Einstellung der Reißeck-Bahn durch den Verbund wehren sich die Freiheitlichen in Kärnten. "Dies wäre eine weitere Aushöhlung des Tourismus im Mölltal", warnen der FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz sowie Christoph Staudacher, Landtagsabgeordneter des Bezirkes Spittal. Der Antrag auf dauernde Einstellung der Strecke Höhenbahn Schoberboden-Reißeck/Seenplateau erging bereits mit 17.12.2013 an das zuständige Bundesministerium, ebenso wurden die Mitglieder der Landesregierung informiert, teilt Leyroutz mit.

Nach dem das Hotelprojekt im Schigebiet des Mölltaler Gletschers gefährdet ist, drohe nun ein neuerlicher Schlag gegen die Tourismusregion des Mölltales, warnen die Freiheitlichen. Die Bürgermeister des Mölltales haben sich geschlossen mittels Resolution gegen den "schleichenden Tod" der touristischen Nutzung der einmaligen Bergregion gewehrt. "Bisher jedoch leider erfolglos", bedauert Staudacher.

Die Reißeck-Bahn ist in ihrer Art einmalig und hat über viele Jahre annähernd gleichbleibende Beförderungszahlen in der Größenordnung von rund 60.000 Personen während der Sommermonate. Auch der Verbund habe eine gewisse Verantwortung gegenüber der Region und eine Schließung aus wirtschaftlichen Gründen sei ein nicht nachvollziehbares Argument. "Die Arbeitsplätze sowie die Wertschöpfung durch die Vielzahl an Besuchern müssen erhalten bleiben und daher ist ein Bekenntnis zur Reißeck-Bahn unabdingbar", verlangen die Freiheitlichen eine entsprechende Stellungnahme von LH Kaiser.

Besonders sei vor allem Tourismusreferent Wolfgang Waldner, der bereits vor zwei Monaten vom Bürgermeister der betroffenen Gemeinde Mühldorf, Erwin Angerer, um Unterstützung gebeten wurde, in der Pflicht. Immerhin sei die Reißeck-Bahn unter den Top-10 Ausflugszielen der Kärnten Card zu finden. "Bisher hat Waldner aber nur durch beharrliches Schweigen geglänzt", ärgert sich Leyroutz.

Das Versprechen dieser Regierungskoalition, gegen die Ausdünnung des ländlichen Raumes tätig zu werden, sollte nicht nur ein Lippenbekenntnis sein, verweist Leyroutz auf die hohe Arbeitslosigkeit von 15-16 Prozent speziell im Mölltal. "Lösungskompetenz ist jetzt gefragt, denn eine endgültige Schließung wäre für die Bevölkerung des Mölltales fatal", schließt Leyroutz.

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