- 13.02.2014, 11:08:57
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FPÖ-Leyroutz/Staudacher: FPÖ gegen Schließung der Reißeck-Bahn
Weiterer Schlag gegen Tourismus im Mölltal droht
Utl.: Weiterer Schlag gegen Tourismus im Mölltal droht =
Klagenfurt (OTS) - Gegen die geplante Einstellung der Reißeck-Bahn
durch den Verbund wehren sich die Freiheitlichen in Kärnten. "Dies
wäre eine weitere Aushöhlung des Tourismus im Mölltal", warnen der
FPÖ-Klubobmann Christian Leyroutz sowie Christoph Staudacher,
Landtagsabgeordneter des Bezirkes Spittal. Der Antrag auf dauernde
Einstellung der Strecke Höhenbahn Schoberboden-Reißeck/Seenplateau
erging bereits mit 17.12.2013 an das zuständige Bundesministerium,
ebenso wurden die Mitglieder der Landesregierung informiert, teilt
Leyroutz mit.
Nach dem das Hotelprojekt im Schigebiet des Mölltaler Gletschers
gefährdet ist, drohe nun ein neuerlicher Schlag gegen die
Tourismusregion des Mölltales, warnen die Freiheitlichen. Die
Bürgermeister des Mölltales haben sich geschlossen mittels Resolution
gegen den "schleichenden Tod" der touristischen Nutzung der
einmaligen Bergregion gewehrt. "Bisher jedoch leider erfolglos",
bedauert Staudacher.
Die Reißeck-Bahn ist in ihrer Art einmalig und hat über viele Jahre
annähernd gleichbleibende Beförderungszahlen in der Größenordnung von
rund 60.000 Personen während der Sommermonate. Auch der Verbund habe
eine gewisse Verantwortung gegenüber der Region und eine Schließung
aus wirtschaftlichen Gründen sei ein nicht nachvollziehbares
Argument. "Die Arbeitsplätze sowie die Wertschöpfung durch die
Vielzahl an Besuchern müssen erhalten bleiben und daher ist ein
Bekenntnis zur Reißeck-Bahn unabdingbar", verlangen die
Freiheitlichen eine entsprechende Stellungnahme von LH Kaiser.
Besonders sei vor allem Tourismusreferent Wolfgang Waldner, der
bereits vor zwei Monaten vom Bürgermeister der betroffenen Gemeinde
Mühldorf, Erwin Angerer, um Unterstützung gebeten wurde, in der
Pflicht. Immerhin sei die Reißeck-Bahn unter den Top-10
Ausflugszielen der Kärnten Card zu finden. "Bisher hat Waldner aber
nur durch beharrliches Schweigen geglänzt", ärgert sich Leyroutz.
Das Versprechen dieser Regierungskoalition, gegen die Ausdünnung des
ländlichen Raumes tätig zu werden, sollte nicht nur ein
Lippenbekenntnis sein, verweist Leyroutz auf die hohe
Arbeitslosigkeit von 15-16 Prozent speziell im Mölltal.
"Lösungskompetenz ist jetzt gefragt, denn eine endgültige Schließung
wäre für die Bevölkerung des Mölltales fatal", schließt Leyroutz.
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