Opfer des ehemaligen Leiters der kasachischen Geheimpolizei und Ex-Botschafters Kasachstans in Österreich fordern Gerechtigkeit

Wien (OTS) - Pressekonferenz der Opfer von Straftaten Aliyevs. In der Zeit seiner uneingeschränkten Macht beging der Ex-Schwiegersohn des Präsidenten Kasachstans diese Taten unbestraft.

Ort: Media Quarter Marx - Marx Restauration
Maria-Jacobi-Gasse 2, A-1030 Vienna
Austria Anfahrt: marxrestauration.at

Datum: 13. Februar 2014

Zeit: 12:30-14:00

Veranstalter: Auslandsbüro der Opposition Kasachstans
Teilnehmer der Pressekonferenz:

Oberst Petr Afanasenko, ehemaliger Leiter der Abteilung für Personenschutz des Premierministers Kasachstans Akezhan Kazhegeldins wurden zusammen mit Major Satzhan Ibraev mit falschen Anschuldigungen konfrontiert. Ihnen wurde vorgeworfen zum Zwecke eines Bewaffneten Umsturzes, Waffen gelagert zu haben.

Rakhat Aliyev gab direkt Anweisungen zur Fälschung von Beweisen, leitete ein Strafverfahren gegen die Personenschützer ein. Eigenhändig folterte er die beiden Offiziere als sie sich weigerten, gegen den Premierminister Kazhegeldin auszusagen. Sie wurden verurteilt und verbrachten unschuldig mehrere Jahre in Straflagern. Heute lebt Petr Afanasenko als politischer Flüchtling in Belgien.

Serik Medetbekov, Gründer der ersten unabhängigen Radio- und Fernsehsender in Kasachstan. Die Radiostation Medetbekovs war unübertroffen in Popularität, Zuhörerzahl und Rentabilität. Aliyev leitete gesetzwidrig Strafverfahren gegen den Unternehmer ein, setzte ihn unter Druck und bedrohte Medetbekov bis er das Medienunternehmen übernehmen konnte. In Angst musste Medetbekov zusammen mit seiner Familie ins Ausland fliehen. Heute lebt er in Deutschland.

Kasym Pasanbegovic, Unternehmer aus Deutschland. Er investierte in die Produktionslinien von Gebäck und Speisezucker mehr als 30 Mio. Dollar in der Karabulak Zuckerfabrik in Kasachstan. Kurz vor Inbetriebnahme bedrohte Aliyev persönlich den ausländischen Unternehmer und ließ die Anteile an der Fabrik überschreiben. Der Unternehmer und Investor musste um sein Leben fürchten und flüchtete aus Kasachstan. Später verdiente mit dieser Fabrik Aliyev Millionen Dollar.

An dieser Pressekonferenz sollte auch kasachischer Unternehmer Rafik Sotkimbaev teilnehmen. Vor mehreren Jahren ließ der mächtige Aliyev den erfolgreichen Unternehmer verhaften und ihn in ein Gefängnis einsperren, bedrohte den Unternehmer und enteignete Rafik Sotkimbaev. Aliyev trieb Sotkimbaev sowie seine Familie in den finanziellen Ruin. Rafik Sotkimbaev erstattete in mehreren europäischen Ländern Anzeigen gegen den Ex-Diplomaten, forderte Schadensersatz. Vor einigen Tagen verunglückte Sotkimbaev unter äußerst verdächtigen Umständen tödlich. Dieses Unglück hat die Teilnehmer dazu bewegt, sich jetzt an die Öffentlichkeit Österreichs zu wenden.

Die Pressekonferenz findet in dem Media Quarter Marx statt, in welchem Aliyev Miteigentümer ist. In Österreich beabsichtigen die Opfer, das Einfrieren der Vermögenswerte Aliyevs zu erreichen und Entschädigung für Vertreibung, Schmerz, die Jahre, die sie unschuldig in Gefängnissen verbrachten sowie verlorenes Eigentum durchzusetzen.

Rückfragen & Kontakt:

Auslandsbüro der Opposition Kasachstans - Koordinierungsstelle für demokratische Bewegung und Menschenrechte in der Republik Kasachstan.
Kontakt: Herr Serik Medetbekov
Tel.: +49 176 30594312

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