Seeber: Wasserversorgung, -reinigung und Hochwasserschutz brauchen Finanzierung

Wilhelm Molterer diskutiert mit EU-Abgeordneten Beteiligung der Europäischen Investitionsbank an Wasserprojekten

Brüssel, 12. Februar 2014 (ÖVP-PD) "Eine gute Wasserversorgung, Abwasserreinigung und Hochwasserschutz in Europa sind teuer.
Deshalb brauchen wir geeignete Finanzierungsinstrumente. Die Europäische Investitionsbank spielt eine immer wichtigere Rolle dabei", so der Umweltsprecher der EVP im Europäischen Parlament, Richard Seeber, heute in Brüssel. ****

Am heutigen Nachmittag tagt im EU-Parlament die von Seeber gegründete und geleitete überparteiliche "EU Water Group", in der Abgeordnete und Experten Strategien und Lösungsansätze der EU-Wasserpolitik diskutieren. Der Vizepräsidenten der Europäischen Investitionsbank (EIB), der ehemalige österreichische Vizekanzler Wilhelm Molterer, stellt dabei heute die Pläne der EIB zur Finanzierung von Wasserprojekten vor.

Das heutige Treffen findet nur wenige Tage vor der parlamentarischen Anhörung der ersten erfolgreichen Europäischen Bürgerinitiative statt, die unter dem Slogan "Right2Water" Unterschriften dafür gesammelt hatte, dass Wasser und sanitäre Grundversorgung in der EU als Menschenrecht anerkannt werden. "Ich setze mich in der EU dafür ein, dass der Wassersektor auch in Zukunft seine Ausnahmestellung am Versorgungsmarkt beibehält. Wasser ist ein öffentliches Gut, keine Handelsware", betont Seeber.

Die EIB ist schon jetzt der weltweit größte Kreditfinanzierer für den Wassersektor. Im Zeitraum von 2008 bis 2012 hat sie insgesamt 17 Milliarden Euro Kredite an Wasserprojekte wie Kläranlagen, Abwassersysteme und Bewässerungssysteme vergeben, knapp 90 Prozent davon innerhalb der EU.

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