• 12.02.2014, 12:18:41
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Rudas und Darabos gedenken der Opfer der Februarkämpfe 1934

Positive Entwicklungen in der kollektiven Gedenk- und Erinnerungsarbeit

Utl.: Positive Entwicklungen in der kollektiven Gedenk- und
Erinnerungsarbeit =

Wien (OTS/SK) - Die Kämpfe des 12. Februar 1934 jähren sich heute zum
80. Mal. Aus diesem Anlass gedenkt die Sozialdemokratie der
Österreicherinnen und Österreicher, die ihren Einsatz für Freiheit
und Demokratie mit dem Leben bezahlen mussten. "Als erste in Europa
traten österreichische Arbeiterinnen und Arbeiter dem Faschismus
entgegen. Ihren Einsatz für die Verteidigung der der Demokratie und
der Republik gilt es stets in würdiger Erinnerung zu behalten",
betonten SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas und
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos am Mittwoch gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. Die Courage, gegen ein autoritäres Regime
aufzustehen und unter widrigsten Bedingungen für die Werte der
Sozialdemokratie - Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Demokratie
- zu kämpfen, sei für viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten
auch heute noch Vorbild für ihr politisches Wirken. ****

"Der Schutzbundaufstand war ein wichtiger Akt des Aufbegehrens. Er
ist beispielhaft dafür, dass es in Österreich historisch betrachtet -
entgegen eines weit verbreiteten Irrglaubens - sehr wohl eine
widerständige Tradition gegen Unrecht und Unterdrückung gegeben hat,
die es weiter zu erforschen und darzustellen gilt", so Darabos und
Rudas. Die SPÖ-Bundesgeschäftsführer sind sich einig, dass die
gestrige gemeinsame Kranzniederlegung von Kanzler und Vizekanzler
beim Mahnmal der Opfer für ein freies Österreich (1934 bis 1945) in
diesem Zusammenhang besondere Symbolkraft hat. "Das ist ein wichtiger
Mosaikstein in der kollektiven Erinnerung an die vielen
Österreicherinnen und Österreicher, die gegen Faschismus und Krieg
aufbegehrten - völlig gleich welcher Weltanschauung oder
Religiosität", so Rudas und Darabos unisono.

Nach dem gemeinsamen Beschluss für die Rehabilitierung der Opfer des
Austrofaschismus vor zwei Jahren sei die gestrige Kranzniederlegung
ein weiteres wichtiges Signal dafür, dass sich SPÖ und ÖVP auch
gemeinsam mit der Vergangenheit auseinandersetzen. (Schluss) mo/mb

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