Rudas und Darabos gedenken der Opfer der Februarkämpfe 1934

Positive Entwicklungen in der kollektiven Gedenk- und Erinnerungsarbeit

Wien (OTS/SK) - Die Kämpfe des 12. Februar 1934 jähren sich heute zum 80. Mal. Aus diesem Anlass gedenkt die Sozialdemokratie der Österreicherinnen und Österreicher, die ihren Einsatz für Freiheit und Demokratie mit dem Leben bezahlen mussten. "Als erste in Europa traten österreichische Arbeiterinnen und Arbeiter dem Faschismus entgegen. Ihren Einsatz für die Verteidigung der der Demokratie und der Republik gilt es stets in würdiger Erinnerung zu behalten", betonten SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Laura Rudas und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos am Mittwoch gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Die Courage, gegen ein autoritäres Regime aufzustehen und unter widrigsten Bedingungen für die Werte der Sozialdemokratie - Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Demokratie - zu kämpfen, sei für viele Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten auch heute noch Vorbild für ihr politisches Wirken. ****

"Der Schutzbundaufstand war ein wichtiger Akt des Aufbegehrens. Er ist beispielhaft dafür, dass es in Österreich historisch betrachtet -entgegen eines weit verbreiteten Irrglaubens - sehr wohl eine widerständige Tradition gegen Unrecht und Unterdrückung gegeben hat, die es weiter zu erforschen und darzustellen gilt", so Darabos und Rudas. Die SPÖ-Bundesgeschäftsführer sind sich einig, dass die gestrige gemeinsame Kranzniederlegung von Kanzler und Vizekanzler beim Mahnmal der Opfer für ein freies Österreich (1934 bis 1945) in diesem Zusammenhang besondere Symbolkraft hat. "Das ist ein wichtiger Mosaikstein in der kollektiven Erinnerung an die vielen Österreicherinnen und Österreicher, die gegen Faschismus und Krieg aufbegehrten - völlig gleich welcher Weltanschauung oder Religiosität", so Rudas und Darabos unisono.

Nach dem gemeinsamen Beschluss für die Rehabilitierung der Opfer des Austrofaschismus vor zwei Jahren sei die gestrige Kranzniederlegung ein weiteres wichtiges Signal dafür, dass sich SPÖ und ÖVP auch gemeinsam mit der Vergangenheit auseinandersetzen. (Schluss) mo/mb

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSK0004