AUVA-Tipp: Richtige Skibrille schützt vor Ski-Unfällen

Wien (OTS) - Glitzernder Schnee, strahlender Sonnenschein, lange Pistenabfahrten - der Schulskikurs bildet den sportlichen Höhepunkt für viele Schüler. Die richtige Wahl der Skibrille hilft die Augen zu schützen und so unfallfrei das Skivergnügen zu genießen.
Nicht jede Skibrille ist für jedes Wetter geeignet. Die jeweilige farbliche Tönung der Brille filtert bestimmte Wellenlängen (Farben) des sichtbaren Lichts und vermittelt so einen anderen Seheindruck. "Eine gelb/orange Brille lässt die Umgebung kontrastreicher erscheinen als sie tatsächlich ist. Dabei wird überwiegend der bläuliche Anteil am sichtbaren Licht gefiltert. Diese Brillen sind vor allem bei Nebel ratsam" so Emmerich Kitz, von der AUVA. Bei Sonnenschein ist von diesen Brillen abzuraten, da eine zusätzliche Aufhellung der Umgebung die Unfallgefahr steigert. Dahingegen fördern grau- bzw. blaufarbene Brillen das angenehme Sehen bei großer Helligkeit.

Sonnenschutz beachten

"Egal welche Färbung Ihre Brille hat - beide Lichtfilter sagen nichts über den UV-Schutz aus. Diesen kann nur ein dafür geeigneter Sonnenschutzfilter gewährleisten" erklärt Kitz. Er rät dazu, den Sonnenschutz der Brille an der Kennzeichnung, die sich meistens am Brillenbügel befindet, zu überprüfen. Dabei gibt es unterschiedliche Normen zu beachten. Bei Skibrillen, die nach EN 174 normiert sind, sollte die Kategorie S2 oder S3 für den optimalen Sonnenschutz gewählt werden, oder die Kategorien 2 oder 3 für Freizeitbrillen nach EN 1836. "Oft finden Sie Brillen mit der Bezeichnung "UV 400" Im Handel. Dabei handelt es sich um eine Handelsbezeichnung, Sie können bei diesen Brillen aber von einem guten Sonnenschutz ausgehen" erklärt Emmerich Kitz.

Beim Kauf einer Skibrille sollten Sie aber nicht nur auf die optischen Eigenschaften achten. Wichtig ist, die Brille gemeinsam mit dem Helm anzuprobieren, damit die Brille nicht drückt, richtig sitzt und so auch das Sichtfeld nicht eingeschränkt wird.

Die AUVA, als Versicherer von rund 1,4 Millionen Schülerinnen und Schülern sowie Studierenden, rät daher sich kurz Zeit zu nehmen und die richtige Wahl der Skibrille zu beachten. Das hilft Unfälle auf der Piste zu vermeiden und darüber hinaus kann auch möglichen Schädigungen der Augen durch unzureichenden Sonnenschutz vorgebeugt werden.

Über die AUVA:

Bei der AUVA sind rund 4,8 Millionen Personen gesetzlich gegen Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten versichert: 1,2 Millionen Arbeiterinnen und Arbeiter, 1,6 Millionen Angestellte, 0,5 Millionen Selbständige sowie 1,5 Millionen SchülerInnen und Studierende. Die AUVA finanziert ihre Aufgaben als soziale Unfallversicherung fast zur Gänze aus Pflichtbeiträgen der Dienstgeber. Prävention ist dabei die vorrangige Kernaufgabe der AUVA, denn die Verhütung von Unfällen und die Vorbeugung von Berufskrankheiten senken die Kosten für die drei weiteren Unternehmensbereiche Heilbehandlung, Rehabilitation und finanzielle Entschädigung von Unfallopfern am wirksamsten.

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