"Am Schauplatz" am 13. Februar: "Viel zu laut"

Wien (OTS) - Für die "Am Schauplatz"-Reportage "Viel zu laut" - zu sehen am Donnerstag, dem 13. Februar 2014, um 21.05 Uhr in ORF 2 -sind Alfred Schwarzenberger, Ed Moschitz und Heidi Lackner quer durch Österreich gereist und haben die unterschiedlichsten Lärmopfer besucht: Menschen, die direkt neben der Autobahn wohnen, Familien, deren Haus genau in der Einflugschneise steht. Was sie am meisten überrascht hat: wie viel Streit durch unliebsame Geräusche ausgelöst wird. In der Familie und zwischen Nachbarn.

Wenn Alexander L. und seine Familie abends fernsehen wollen, müssen sie sich Funkkopfhörer über die Ohren stülpen. Denn das Getrampel ihrer Nachbarn treibe sie zur Verzweiflung, behaupten sie. Der Vermieter unternehme nichts. "Ohnmächtig" fühlten sie sich "und verzweifelt", sagt Herr L. Seine Partnerin klagt über Burn-out-Symptome, es gibt oft Streit in der Beziehung.

In Dezibel gemessen, ist die Belastung der Familie L. nicht so dramatisch. "Aber auch leiser Lärm kann krank machen", erklärt Lärmexperte Peter Androsch. Dauernde Geräusche, Verkehrs- oder Fluglärm verhindern Tiefschlafphasen. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO ist Lärm nach Luftverschmutzung das zweitgrößte Gesundheitsrisiko. Vor allem Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die Folge.

Unterlamm in der Steiermark war früher dank seines singenden Pfarrers Franz Brei oft in den Medien. Dann schaffte Hochwürden neue Kirchenglocken an. Die waren einigen im Ort zu laut. Der Streit entzweite die ganze Gemeinde. Am Ende hat der Pfarrer entnervt das Handtuch geworfen und ist ins Ausland entschwunden. Jetzt ist die Pfarre hirtenlos. Und heillos zerstritten.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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