FSG-Kniezanrek: Gedenken an Februar 1934 hat erschreckend aktuelle Bezüge

Wenn sich ein Staat gegen die eigenen BürgerInnen stellt, sind Leid und Chaos die Folgen

Wien (OTS/FSG) - "Neue Forschungsergebnisse bringen erschreckende Parallelen der Ereignisse rund um den 12. Februar 1934 zu aktuellen politischen Entwicklungen im Weltgeschehen an den Tag", erklärte heute, Mittwoch, der Bundesgeschäftsführer der FSG/GdG-KMSfB (Fraktion Sozialdemokratischer GewerkschafterInnen in der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten - Kunst, Medien, Sport, freie Berufe), Erich Kniezanrek, zum 80jährigen Gedenken an die Opfer der Februarkämpfe.++++

"Wenn sich ein Staat gegen die eigenen BürgerInnen stellt, sind damals wie heute Leid und Chaos die Folgen", sagte Kniezanrek. Nach der Ausschaltung des österreichischen Parlaments durch den christlichsozialen Bundeskanzler Dollfuß im März 1933 befand sich die Sozialdemokratie im Abwehrkampf gegen das zunehmend autoritärere Regime. Am 12. Februar 1934 traten österreichische ArbeiterInnen dem Faschismus entgegen.

"Neue Erkenntnisse des Wiener Historikers Fritz Keller zeigen, wie rücksichtslos das damalige Regime den Widerstand der ArbeiterInnen gegen die faschistische Unterdrückung niedergeschlagen hat. Sogar ein überfallsartiger Gasangriff auf die E-Werke in Simmering wurde von den verantwortlichen Politikern ins Auge gefasst", stellt Kniezanrek klar.

Die FSG/GdG-KMSfB gedenkt der Opfer des 12. Februar 1934. "Unsere Solidarität gilt den Menschen in jenen Ländern, die in diesen Tagen unter blutigen Opfern um Menschenrechte und Freiheit kämpfen", schloss Kniezanrek.

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FSG/GdG-KMSfB, Tel: (1)31316 83675. Informationen im Internet: www.gdgfsg.at Buchtipp: Die PÖLZERs -
Eine sozialdemokratische Familiensaga erzählt von Fritz Keller
ISBN 978-3-99036-004-0
127 Seiten, brosch., Verkaufspreis Euro 15.90
new academic press, Wien 2014

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