GÖD-Finanzgewerkschaft: Leitl soll sich bei Finanzbediensteten entschuldigen

Angriff des Wirtschaftskammer-Präsidenten entbehrt jeder Grundlage

Wien (OTS) - Die ungeheuerliche Entgleisung des Wirtschaftskammer-Präsidenten Christoph Leitl, worin er in Interviews mit Tageszeitungen, insbesondere der "Die Presse", den Bediensteten des Finanzressorts vorwirft, bewusst falsche Berechnungen zur Verhinderung sinnvoller Maßnahmen zur Ankurbelung der Wirtschaft anzustellen, wird von der Finanzgewerkschaft auf das schärfste zurückgewiesen. "Eine derartige Unterstellung ist eines Repräsentanten der Sozialpartner unwürdig. Präsident Leitl soll diese Verleumdung zurücknehmen und sich bei den Finanzbediensteten entschuldigen", so Herbert Bayer, Vorsitzender der Finanzgewerkschaft und Margit Markl, Vorsitzende der Personalvertretung im Finanzministerium, "Leitl soll lieber seine Arbeit machen und nicht seinen persönlichen Frust auf dem Rücken der Finanzbediensteten abladen!"

"Die Bediensteten des Finanzministeriums sind gegenüber der politischen Führung des Ressorts absolut loyal. Die Mutmaßungen des Präsidenten Leitl, dass durch bewusst falsche Berechnungen des Finanzministeriums sinnvolle Ideen umgebracht würden, sind völlig aus der Luft gegriffen", stellt sich Margit Markl schützend vor die Bediensteten.

Völlig daneben ist im Übrigen auch der von Leitl angestellte Vergleich mit der politischen und wirtschaftlichen Situation in Mexiko. So liegt beispielsweise Österreich mit einem BIP pro Kopf von 49.000 $ weltweit an 11. Stelle, Mexiko mit 11.000 $ dagegen abgeschlagen an 62. Stelle.

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Herbert Bayer
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