- 04.02.2014, 12:28:35
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64. Berlinale mit ORF-Rekordbeteiligung: Zehn Filme, davon zwei im Wettbewerb um den Goldenen Bären
Umfassende Berichterstattung in ORF und 3sat
Utl.: Umfassende Berichterstattung in ORF und 3sat =
Wien (OTS) - Am Mittwoch, dem 6. Februar 2014, starten die 64.
Internationalen Filmfestspiele Berlin - und der ORF ist heuer mit
einer Rekordanzahl von Produktionen in der deutschen Bundeshauptstadt
vertreten. Insgesamt zehn Filme, die mit finanzieller Beteiligung des
ORF - vorwiegend über das Film/Fernseh-Abkommen, aber auch als
Koproduktionen mit Programmgeld - entstanden sind, laufen im Rahmen
der Berlinale, die bis 16. Februar angesetzt ist. Zwei der Filme -
Sudabeh Mortezais Coming-of-Age-Story "Macondo" über Identität,
Zugehörigkeit und Selbstbestimmung sowie Dominik Grafs Historiendrama
"Die geliebten Schwestern" über die Ménage-à-trois zwischen dem
Dichter Friedrich Schiller und den Schwestern Caroline von Beulwitz
und der von ihm geehelichten Charlotte von Lengefeld - sind sogar
unter den insgesamt 20 Teilnehmern im Wettbewerb um den Goldenen
Bären dabei.
Weitere vom ORF kofinanzierte Spielfilme sind Andreas Prochaskas
Alpenwestern "Das finstere Tal" (im Berlinale Special) und Umut Dags
Schilderung einer schwierigen Vater-Sohn-Beziehung "Risse im Beton"
(im Panorama Special). Die bei der Berlinale 2014 laufenden sechs
Dokumentarfilme mit ORF-Beteiligung sind: Hubert Saupers kürzlich
beim Sundance Festival preisgekrönter Streifen "We Come as Friends"
über moderne Formen der Kolonialisierung, das 3D-Filmprojekt
"Kathedralen der Kultur", das in sechs von namhaften Regisseuren wie
Wim Wenders, Robert Redford und Michael Glawogger in Szene gesetzten
Episoden die Seele von Architekturikonen erschließt - beide Dokus
laufen im Berlinale Special -, weiters in der Schiene Forum "Das
große Museum" von Johannes Holzhausen über das Kunsthistorische
Museum Wien sowie Sebastian Brameshubers "Und in der Mitte, da sind
wir", eine filmische Auseinandersetzung mit den jugendlichen
Störaktionen der KZ-Gedenkfeierlichkeiten in Ebensee im Jahr 2009. In
"Panorama Dokumente" läuft der bereits vielerorts erwartete
Dokumentarfilm "Der Anständige" von Vanessa Lapa, der auf dem erst
kürzlich veröffentlichten schriftlichen Himmler-Nachlass basiert. Der
ORF hat für diese Koproduktion die weltweiten
Erstausstrahlungerechte. Last but not least: Der vom ORF ebenfalls
kofinanzierte Dokumentarfilm "Everyday Rebellion" der Brüder Arash
und Arman Riahi - eine Art Sammelporträt mutiger Menschen, die
weltweit gewaltfreien politischen Widerstand leisten - ist für den
Documentary Award beim "Cinema for Peace"-Projekt im Rahmen der
Berlinale nominiert.
Mehr als 400 internationale Filme sind auf der diesjährigen Berlinale
präsent. Eröffnet wird das weltberühmte Festival heuer mit Wes
Andersons "The Grand Budapest Hotel". Mitglied der Jury unter dem
Vorsitz von "Brokeback Mountain"-Produzent James Schamus ist
Oscar-Preisträger Christoph Waltz. Der Goldene Ehrenbär 2014 für das
Lebenswerk wird dem britischen Regisseur Ken Loach verliehen, dem
auch eine Hommage gewidmet ist.
Die Berlinale 2014 im ORF: Umfassende Berichterstattung in TV, Radio
und Internet, zwei Berlin-Dokus, "Kulturmontag spezial",
Bilanzsendung und mehr
Der ORF berichtet in TV, Radio und Internet umfassend über die 64.
Internationalen Filmfestspiele Berlin: Allein die aktuelle TV-Kultur
gestaltet ab dem Eröffnungstag zumindest zwölf Beiträge für die "Zeit
im Bild"-Ausgaben, ebenso Berichte für "heute mittag". Der
"Kulturmontag" bringt am 10. Februar eine Schwerpunktsendung zur
Berlinale, am 17. Februar präsentiert das ORF-Kulturmagazin die Doku
"Nestflüchtlinge - Ösis in Berlin" von Burgl Czeitschner, die in der
"matinee" am Sonntag, dem 23. Februar als Service-Wiederholung läuft.
Am Sonntag, dem 16. Februar, steht die ebenfalls von der
ORF-TV-Kultur gestaltete Sendung "Die Bären sind los -
Preisverleihung und Höhepunkte der 64. Berlinale" auf dem Programm.
Anschließend präsentiert der "dok.film" die kanadische Doku
"Metropole des Lasters: Berlin", die in das freizügige Berlin der
frühen Zwischenkriegszeit führt.
Die ORF-TV-Sendungen im Überblick:
Montag, 10. Februar, 23.10 Uhr, ORF 2 (bedingt durch "Die
Promi-Millionenshow" verspätet)
"Kulturmontag" mit Schwerpunkt Berlinale
Sonntag, 16. Februar, 23.05 Uhr, ORF 2
"Internationale Filmfestspiele: Die Bären sind los - Preisverleihung
und Höhepunkte der 64. Berlinale"
Sonntag, 16. Februar, 23.15 Uhr, ORF 2
"dok.film: Metropole des Lasters: Berlin"
Montag, 17. Februar, ca. 22.30, ORF 2
"Kulturmontag" mit der Doku "Nestflüchtlinge - Ösis in Berlin" von
Burgl Czeitschner
Sonntag, 23. Februar, 9.05 Uhr, ORF 2
matinee: Dakapo der Doku "Nestflüchtlinge - Ösis in Berlin"
Das ORF.at-Netzwerk und der ORF TELETEXT informieren im Rahmen ihrer
aktuellen Kulturberichterstattung ebenfalls über das Festival.
Weiters werden zahlreiche Sendungen des ORF-TV-Programms auf der
ORF-TVthek als Live-Stream und als Video-on-Demand bereitgestellt.
Auch die ORF-Radios Ö1, Ö3 und FM4 geben den Filmfestspielen
gebührenden Raum: So berichtet die aktuelle Kultur von Ö1 während des
gesamten Festivals in den "Journalen", im "Kulturjournal" (Montag bis
Freitag, 17.09 Uhr, Ö1) und im Filmmagazin "Synchron" (Donnerstag,
16.40 Uhr). Die Himmler-Dokumentation "Der Anständige" ist zum
Beispiel am Montag, dem 10. Februar, Thema im "Morgenjournal".
Weitere Schwerpunkte der Berichterstattung sind die neuen Filme von
Lars von Trier und George Clooney oder der österreichische
Wettbewerbsbeitrag "Macondo" von Sudabeh Mortezai. Die Regisseurin
ist am Donnerstag, dem 13. Februar, "Im Gespräch" (21.00 Uhr) zu Gast
und spricht mit Renata Schmidtkunz über ihren Film, ihre Art des
Erzählens, den Weg zum Erfolg und Wien.
In FM4 berichtet Filmredakteurin Petra Erdmann on air sowie online
auf fm4.orf.at/erdmann live von der Berlinale, so u. a. am Freitag,
dem 7. Februar, in der "FM4 Morningshow" (6.00 bis 10.00 Uhr) von der
Eröffnung, sowie am Samstag, dem 8. Februar, in "FM4 Connected"
(13.00 bis 17.00 Uhr). Weiters sind am Mittwoch, dem 12. Februar, und
am Sonntag, dem 16. Februar, dem Tag nach der Preisverleihung,
Berichte zum Filmfestival in "FM4 Connected" geplant. Darüber hinaus
werden Interviews und Berichte quer durchs Programm gespielt.
In Ö3 fand bereits im heutigen Ö3-Wecker ein Gewinnspiel um Tickets
für die Berlinale-Premiere des neuen George-Clooney-Films "Monuments
Men - Ungewöhnliche Helden", inklusive Flug und Hotel, statt. Das
ORF-Hitradio berichtet außerdem aktuell vom weltberühmten Festival an
der Spree.
3sat: Eröffnung und Verleihung live, "Kulturzeit" werktäglich und
zwei Sonderausgaben sowie sechs Ausgaben des "Berlinale-Studios"
Zum Auftakt der 64. Berlinale überträgt 3sat am Donnerstag, dem 6.
Februar, ab 19.20 Uhr die von Anke Engelke im Stage Theater am
Potsdamer Platz moderierte Eröffnungsgala live. Davor spricht
"Kulturzeit"-Reporter Peter Twiehaus mit prominenten Gästen am roten
Teppich, "Kulturzeit"-Moderatorin Cécile Schortmann kommentiert das
Geschehen. Danach gibt das "Kulturzeit"-Team einen Ausblick auf die
Höhepunkte des Festivalprogramms und stellt den Eröffnungsfilm der
Berlinale - "Grand Budapest Hotel" von Wes Anderson - vor.
Sechs "Berlinale-Studio"-Ausgaben geben ab Donnerstag, dem 6.
Februar, jeweils gegen Mitternacht Einblick in das Festivalgeschehen.
Das 3sat-Magazin "Kulturzeit" informiert ab Freitag, dem 7. Februar,
werktäglich um 19.20 Uhr über die wichtigsten Ereignisse des
Festivals. Tina Mendelsohn beschäftigt sich in "Kulturzeit extra: Tor
zum Osten - Russland auf der Berlinale" am Dienstag, dem 11. Februar,
um 19.20 Uhr mit der Filmszene Russlands. Am Samstag, dem 15.
Februar, steht ab 19.00 Uhr die von Anke Engelke moderierte
Live-Übertragung der Abschlussgala mit der Bärenverleihung auf dem
Programm. Am Sonntag, dem 16. Februar, lässt "Kulturzeit extra: Die
Bilanz der Berlinale" um 22.25 Uhr die wichtigsten Momente des
Filmfestivals Revue passieren.
Die Live-Sendungen und die umfangreiche aktuelle Berichterstattung
begleitet 3sat mit einer elfteiligen Filmreihe. Anlässlich des
zehnjährigen Bestehens der von Berlinale-Direktor Dieter Kosslick
gegründeten Sektion "Berlinale Special" zeigt 3sat Highlights der
dort gelaufenen Filme in einer gleichnamigen Filmreihe: Zu sehen sind
internationale Historienfilme wie "John Rabe - Der gute Deutsche von
Nanking" mit Ulrich Tukur (Donnerstag, 6. Februar, 21.00 Uhr) und
"Das Fest des Ziegenbocks" mit Isabella Rossellini (Freitag, 7.
Februar, 22.35 Uhr), der restaurierte Stummfilmklassiker "Oktober"
von Sergej Eisenstein (Sonntag, 9. Februar, 11.00 Uhr), aber auch
Geheimtipps wie der vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens
kofinanzierte, preisgekrönte Streifen "Der Räuber" von Benjamin
Heisenberg (Dienstag, 11. Februar, 20.15 Uhr) und "Pink" von Rudolf
Thome mit Hannah Herzsprung (Sonntag, 9. Februar, 17.10 Uhr) sowie
wegweisende Dokumentarfilme wie "Rhythm is it!" (Samstag, 15.
Februar, 20.30 Uhr).
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