- 04.02.2014, 10:17:24
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FP-Gudenus: Chauffeure der Wiener Linien leben in Angst
Bus- und Straßenbahnlenker fordern Pfefferspray zur Selbstverteidigung
Utl.: Bus- und Straßenbahnlenker fordern Pfefferspray zur
Selbstverteidigung =
Wien (OTS) - In letzter Zeit häufen sich feige Attacken auf
Straßenbahn- und Busfahrer der Wiener Linien. Die gesteigerte
Aggressivität so manch eines Fahrgastes wird zum Sicherheitsproblem
für die Lenker, die der überbordenden Gewaltbereitschaft nichts als
kalmierende Worte entgegenzusetzen haben - immer seltener mit
erwünschter Wirkung.
"Es ist erschreckend, dass sich Fahrer von Bussen und Straßenbahnen
durch mögliche Übergriffe bereits so bedroht sehen, dass nun ihre
Forderung nach Pfefferspray zur Selbstverteidigung als Teil ihrer
Arbeitsausstattung laut wird. Nichtsdestotrotz ist der Wunsch nach
dieser leichten Form der Bewaffnung durchaus verständlich, wenn man
sich die Schlagzeilen der letzten Wochen ansieht", betont Wiens
FPÖ-Klubchef Mag. Johann Gudenus. War es vor einigen Jahren noch
möglich, ohne Trennscheibe mit den Fahrern zu sprechen, bekommt man
als Fahrgast nun verstärkt den Eindruck, die Fahrerkabine diene als
Schutz vor möglichen Übergriffen.
"Wer die Augen nicht vor der Realität verschließt, muss erkennen,
dass die Hemmschwelle krimineller Subjekte, handgreiflich zu werden,
immer niedriger wird. Dadurch verringert sich das subjektive
Sicherheitsgefühl der Wiener Bevölkerung ebenso wie das Vertrauen in
ein rechtzeitiges Einschreiten der Polizei", stellt Gudenus fest.
Nicht zuletzt um eben dieses Vertrauen der Bürger in die Arbeit der
Polizei wiederherzustellen und die teils blutigen Angriffe am
helllichten Tag zu verhindern, warnt der FPÖ-Klubobmann einmal mehr
vor der Wachzimmerschließungen in der Bundeshauptstadt. (Schluss)
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