GRAS: "Rupprechter muss sich entschuldigen!"

Rupprechter darf sich nicht in demokratische Entscheidungen einmischen

Wien (OTS) - Die Grünen & Alternativen StudentInnen (GRAS) gehen mit Bundesminister Rupprechter hart ins Gericht. Kerstin Bardsley, Aktivistin der GRAS sagt zur fremdenfeindlichen Äußerung des Landwirtschaftsministers: "Unfassbar, dass sich ein ÖVP-Politiker eine derartige Entgleisung leistet." Rupprechter hatte am Freitag im Rahmen einer Festrede am Ball der ÖH BOKU in der Hofburg den stellvertretenden ÖH-Vorsitzenden und GRAS-Aktivist Johann Strube -einen der GastgeberInnen - fremdenfeindlich beleidigt. Kerstin Bardsley fordert nun: "Rupprechter muss sich entschuldigen!"

Strube hatte in seiner Rede vor der Ökonomisierung der Bildung gewarnt und die Zusammenlegung von Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium kritisiert: "Die Wissenschaftspolitik in Österreich hat vor den Interessen der Wirtschaft kapituliert. Nicht, dass dem in den letzten Jahren anders gewesen wäre. Es ist nur ein symbolischer Schritt, aber eben auch ein sehr deutlicher." Weiters rief er dazu auf das "humanistische Ideal des kritischen und emanzipatorischen Denken und Handelns" als wahre akademische Tugend zu feiern.

Auch eine weitere Äußerung des Ministers stößt der GRAS sauer auf. Rupprechter meinte - ebenfalls in seiner Rede -, in der ÖH sollten sich die Mehrheitsverhältnisse wieder ändern. In der ÖH-BOKU stellen GRAS und Fachschaftsliste die Exekutive. "Rupprechter hat nicht das Recht, sich in demokratische Entscheidungen von Studierenden einzumischen", stellt Kerstin Bardsley klar. Nachsatz: "Auch wenn ihm die Mehrheitsverhältnisse als ÖVP-Minister nicht gefallen."

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