• 01.02.2014, 17:54:38
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ORF in memoriam Maximilian Schell

ORF-Generaldirektor Wrabetz und Fernsehdirektorin Zechner würdigen den Weltstar

Utl.: ORF-Generaldirektor Wrabetz und Fernsehdirektorin Zechner
würdigen den Weltstar =

Wien (OTS) - In memoriam Maximilian Schell, der in der Nacht auf
heute 83-jährig in Innsbruck starb, ändert ORF 2 kurzfristig sein
Programm und zeigt heute und morgen zwei TV-Produktionen mit
Maximilian Schell: Heute, am Samstag, dem 1. Februar 2014, steht um
22.35 Uhr in ORF 2 die zweiteilige TV-Verfilmung des
Henning-Mankell-Krimis "Die Rückkehr des Tanzlehrers" auf dem
Programm, morgen folgt um 14.30 Uhr der TV-Film "Das Glück dieser
Erde". Darüber hinaus widmet sich der "Kulturmontag" am 3. Februar
dem Weltstar.

ORF-Generaldirektor Wrabetz und Fernsehdirektorin Zechner zum Ableben
von Maximilian Schell:

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Mit Maximilian Schell
verlieren wir einen, der sowohl als Künstler als auch als Mensch
einer der ganz Großen unserer Zeit war. Als vielfach preisgekrönter
Schauspieler, Regisseur, Autor und Dramaturg war er weit mehr als ein
Star des internationalen Theaters und Films - er war eine
herausragende Erscheinung, eine Instanz, die das Außergewöhnliche zu
seinem Lebensinhalt machte. Maximilian Schell war immer ein
Suchender, ein Neugieriger, ein Lernender - im Kino, Fernsehen,
Theater und im Leben. Er war 'überall ein bissl ungern', wie er
sagte, doch sein Publikum liebte den 'Jahrtausendschauspieler' egal,
wo er war. Mein tiefes Mitgefühl gilt seiner Gattin und seiner
Familie."

Fernsehdirektorin Mag Kathrin Zechner: "Maximilian Schell wird immer
einer der ganz großen österreichischen Schauspieler bleiben. Mit ihm
hat die Welt des Theaters und des Films eine schillernde und für die
Kunst brennende Persönlichkeit verloren. Seine internationalen und
nationalen Erfolge zeugen von einem außergewöhnlichen Künstler. Seine
oft unkonventionelle und herausfordernde künstlerische
Herangehensweise, sowohl als Darsteller als auch als Regisseur für
Bühne und Film, zeigen einen Menschen, der für die Kunst lebte und
sie zum Mittelpunkt seines Lebens und Wirkens machte. Maximilian
Schnell kann ein Vorbild für alle jene sein, die künstlerische
Visionen gegen den Strom von Uniformität und Nivellierung verfolgen
und realisieren wollen."

Im memoriam Maximilian Schell ändert der ORF heute, am Samstag, dem
1. Februar 2014, sein Programm und zeigt um 22.35 Uhr in ORF 2 die
erfolgreiche zweiteilige TV-Verfilmung des Henning-Mankell-Krimis
"Die Rückkehr des Tanzlehrers", den bei seiner ORF-Premiere 2004 bis
zu 1.246 Millionen Zuschauer und Zuschauerinnen sahen. Regisseur Urs
Egger verfilmte 2003 im Auftrag der Lisa Film für den ORF den Roman
und Bestseller des schwedischen Erfolgsautors Henning Mankell in
Topbesetzung: Tobias Moretti ist in der Rolle des Kommissars Stefan
Lindman zu sehen, Veronica Ferres spielt die Tochter des Mordopfers,
an der der Kommissar mehr als nur berufliches Interesse hat, und
Maximilian Schell überzeugt als Fernando Hereira, die Schlüsselfigur
in diesem atmosphärisch dichten Thriller. Gedreht wurden die zwei
90-Minüter, zu denen US-Starautor Don Bohlinger ("Das Experiment")
das Drehbuch schrieb und die in Englisch und auf 35 Millimeter
gedreht wurden, an Locations in Österreich und Schweden.

Morgen (Sonntag, 2. Februar) steht um 14.30 Uhr in ORF 2 der Film
"Alles Glück dieser Erde" auf dem Programm. In diesem
ORF/ARD/Lisa-Film-TV-Melodram wagt die geschiedene Gundi Kirchner
(Uschi Glas) einen Neubeginn. Nur der Gutshofbesitzer Xaver
Schönborn, dargestellt von Maximilian Schell, hilft der
alleinerziehenden Mutter - gegen den Willen seiner Familie, aus
Gründen, die niemand kennt.

Am Montag, dem 3. Februar, würdigt dann der "Kulturmontag" um 22.30
Uhr in ORF 2 Maximilian Schell ausführlich.

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