ORF in memoriam Maximilian Schell

ORF-Generaldirektor Wrabetz und Fernsehdirektorin Zechner würdigen den Weltstar

Wien (OTS) - In memoriam Maximilian Schell, der in der Nacht auf heute 83-jährig in Innsbruck starb, ändert ORF 2 kurzfristig sein Programm und zeigt heute und morgen zwei TV-Produktionen mit Maximilian Schell: Heute, am Samstag, dem 1. Februar 2014, steht um 22.35 Uhr in ORF 2 die zweiteilige TV-Verfilmung des Henning-Mankell-Krimis "Die Rückkehr des Tanzlehrers" auf dem Programm, morgen folgt um 14.30 Uhr der TV-Film "Das Glück dieser Erde". Darüber hinaus widmet sich der "Kulturmontag" am 3. Februar dem Weltstar.

ORF-Generaldirektor Wrabetz und Fernsehdirektorin Zechner zum Ableben von Maximilian Schell:

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz: "Mit Maximilian Schell verlieren wir einen, der sowohl als Künstler als auch als Mensch einer der ganz Großen unserer Zeit war. Als vielfach preisgekrönter Schauspieler, Regisseur, Autor und Dramaturg war er weit mehr als ein Star des internationalen Theaters und Films - er war eine herausragende Erscheinung, eine Instanz, die das Außergewöhnliche zu seinem Lebensinhalt machte. Maximilian Schell war immer ein Suchender, ein Neugieriger, ein Lernender - im Kino, Fernsehen, Theater und im Leben. Er war 'überall ein bissl ungern', wie er sagte, doch sein Publikum liebte den 'Jahrtausendschauspieler' egal, wo er war. Mein tiefes Mitgefühl gilt seiner Gattin und seiner Familie."

Fernsehdirektorin Mag Kathrin Zechner: "Maximilian Schell wird immer einer der ganz großen österreichischen Schauspieler bleiben. Mit ihm hat die Welt des Theaters und des Films eine schillernde und für die Kunst brennende Persönlichkeit verloren. Seine internationalen und nationalen Erfolge zeugen von einem außergewöhnlichen Künstler. Seine oft unkonventionelle und herausfordernde künstlerische Herangehensweise, sowohl als Darsteller als auch als Regisseur für Bühne und Film, zeigen einen Menschen, der für die Kunst lebte und sie zum Mittelpunkt seines Lebens und Wirkens machte. Maximilian Schnell kann ein Vorbild für alle jene sein, die künstlerische Visionen gegen den Strom von Uniformität und Nivellierung verfolgen und realisieren wollen."

Im memoriam Maximilian Schell ändert der ORF heute, am Samstag, dem 1. Februar 2014, sein Programm und zeigt um 22.35 Uhr in ORF 2 die erfolgreiche zweiteilige TV-Verfilmung des Henning-Mankell-Krimis "Die Rückkehr des Tanzlehrers", den bei seiner ORF-Premiere 2004 bis zu 1.246 Millionen Zuschauer und Zuschauerinnen sahen. Regisseur Urs Egger verfilmte 2003 im Auftrag der Lisa Film für den ORF den Roman und Bestseller des schwedischen Erfolgsautors Henning Mankell in Topbesetzung: Tobias Moretti ist in der Rolle des Kommissars Stefan Lindman zu sehen, Veronica Ferres spielt die Tochter des Mordopfers, an der der Kommissar mehr als nur berufliches Interesse hat, und Maximilian Schell überzeugt als Fernando Hereira, die Schlüsselfigur in diesem atmosphärisch dichten Thriller. Gedreht wurden die zwei 90-Minüter, zu denen US-Starautor Don Bohlinger ("Das Experiment") das Drehbuch schrieb und die in Englisch und auf 35 Millimeter gedreht wurden, an Locations in Österreich und Schweden.

Morgen (Sonntag, 2. Februar) steht um 14.30 Uhr in ORF 2 der Film "Alles Glück dieser Erde" auf dem Programm. In diesem ORF/ARD/Lisa-Film-TV-Melodram wagt die geschiedene Gundi Kirchner (Uschi Glas) einen Neubeginn. Nur der Gutshofbesitzer Xaver Schönborn, dargestellt von Maximilian Schell, hilft der alleinerziehenden Mutter - gegen den Willen seiner Familie, aus Gründen, die niemand kennt.

Am Montag, dem 3. Februar, würdigt dann der "Kulturmontag" um 22.30 Uhr in ORF 2 Maximilian Schell ausführlich.

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