- 31.01.2014, 11:30:05
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"Heimat Fremde Heimat": Interkultureller Begegnungsraum in Graz
Am 2. Februar um 13.30 Uhr in ORF 2
Utl.: Am 2. Februar um 13.30 Uhr in ORF 2 =
Wien (OTS) - Silvana Meixner präsentiert in "Heimat Fremde Heimat" am
Sonntag, dem 2. Februar 2014, um 13.30 Uhr in ORF 2 folgende
Beiträge:
Interkultureller Begegnungsraum in Graz
In der Grazer Leechgasse, wo die Diözese Graz-Seckau seit mehr als
einem halben Jahrzehnt die Katholische Hochschulgemeinde und das
Afro-Asiatische Institut betreibt, hat man sich der interkulturellen
Öffnung verschrieben. Mit der Renovierung und dem Umbau des
bestehenden Gebäudekomplexes, in dem heute mehr als 170 Studentinnen
und Studenten untergebracht sind, hat es auch ein strategisches
Umdenken gegeben. Die beiden Institutionen sind verwaltungstechnisch
näher zusammengerückt und die strikte Trennung der Studierenden in
jeweils eigenen Gebäuden wurde aufgegeben. Damit soll die
interkulturelle Kommunikation aller Menschen, die im "Quartier Leech"
leben und arbeiten, verstärkt werden. Tatjana Koren berichtet.
Wenn aus Spiel Sucht und Schulden wurden
Glücksspiel kann zu einer krankhaften Sucht und damit zur
Existenzbedrohung führen. Laut Statistik gibt es in Österreich
derzeit ca. 65.000 Spielsüchtige aus allen Gesellschaftsschichten.
Zuwanderer sind davon ebenso betroffen wie alteingesessene
Österreicher. In der Reportage von David Hradetzky erzählt der
ehemalige Spieler Sino, dass er schon mit 16 Jahren in die
Automatenzimmer gelassen wurde und Tausende Euros verloren hat.
Spielsucht hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Schuld daran
sind schwammige Gesetzesvorlagen und der erleichterte Zugang zum
Glücksspiel über Computer und Handy auch für Kinder, meinen die
Experten. Für die Spielsüchtigen gibt es mehrere Therapiezentren in
Österreich, diese können den Ansturm der Klienten aber kaum
bewältigen.
Literat Serafettin Yildiz schreibt jetzt auf Deutsch
Vergangenen Freitag hat der Literat Serafettin Yildiz sein neues
Lyrikbuch "Im Süden des Lebens" und den Roman "Beistrich, Aufbruch in
eine unbegangene Liebe" im Presseclub Concordia präsentiert. Der aus
der Türkei stammende Autor hat in seinen neuen Werken nun den
Sprachwechsel vollzogen. Nach 35 Jahren in Österreich verfasst Yildiz
seine Texte auf Deutsch. In seinen Werken bleibt er aber seiner
Sprachkultur und seinem Geburtsort treu. Mit seinen Metaphern, der
Denkweise und der blumigen Sprachführung verleiht er der deutschen
Sprache "mediterranes Aroma". Mehmet Akbal hat mit Serafettin Yildiz
gesprochen.
"Heimat Fremde Heimat" ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als
Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der
ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.
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