- 30.01.2014, 15:53:32
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Namhafte Unternehmen engagieren sich in einem Lehrlingsprojekt des BFI Wien
Das Lehrlings-Crossmentoring des BFI Wien startet durch - mit Teilnehmern von A1, Flughafen Wien, REWE International AG, Unicredit Bank Austria und Wiener Städtische Versicherung.
Utl.: Das Lehrlings-Crossmentoring des BFI Wien startet durch - mit
Teilnehmern von A1, Flughafen Wien, REWE International AG,
Unicredit Bank Austria und Wiener Städtische Versicherung. =
Wien (OTS) - 16 Mentorinnen und Mentoren, 16 Peers, 16 Lehrlinge,
vier Trainerinnen und Trainer, sechs Unternehmen, ein gemeinsames
Ziel: Vernetzung über verschiedene Branchen und Hierarchien hinweg.
Am 30.1.2014 fand der erste Tagesworkshop des
Lehrlings-Crossmentoring des BFI Wien statt. Bis März 2015 werden
sich nun Lehrlinge, Peers - junge Menschen, die erst vor kurzem
selbst die Lehrabschlussprüfung absolviert haben -, Mentoren und
Mentorinnen aus den Unternehmen A1, BFI Wien, Flughafen Wien, REWE
International AG, Unicredit Bank Austria, sowie der Wiener Städtische
Versicherung in bunt durchmischten Dreierteams in regelmäßigen
Abständen treffen, austauschen und vernetzen. Darüber hinaus erwartet
die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein spannendes Zusatzprogramm, das
von "Persönlichkeitsentwicklungsseminaren mit Funfaktor" und
Kochworkshops für die Lehrlinge bis hin zum gemeinsamen
"Business-Ethik und Etikette"-Workshop mit Benimm-Experten Thomas
Schäfer-Elmayer für alle 48 Teilnehmerinnen und Teilnehmer reicht.
Spannende Generationenvernetzung
"Ich hoffe, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach dem
Lehrlings-Crossmentoring des BFI Wien zur Erkenntnis kommen, dass
branchen und hierarchieübergreifende Kontakte spannend, produktiv und
vorurteilsabbauend sind und dass wir alle, unabhängig von Alter und
Position, von jedem etwas lernen können", steckt Dr. Valerie
Höllinger, Geschäftsführerin des BFI Wien die Ziele für die erste
Auflage des Lehrlings-Crossmentorings hoch.
Das duale Ausbildungssystem schafft es, dass Österreich derzeit in
Europa hinter Deutschland (ebenfalls ein Land mit dualem
Ausbildungssystem) die zweitniedrigste Jugendarbeitslosigkeit hat und
mit 8,6% nach Eurostat-Berechnung deutlich unter der Hälfte des
EU-Durchschnitts (23,6% / Stand November 2013) liegt. "Die
Ausbildung von Lehrlingen ist abgesehen von der fachlichen Komponente
sowohl für das Unternehmen als auch für die Lehrlinge selbst aber
eine besondere Herausforderung: Auf beiden Seiten bestehen
Erwartungen - aber auch Fragen, Wünsche und sogar Zweifel, ob die
Ausbildungszeit 'gewinnbringend' und erfolgreich sein wird",
schildert sie die psychologischen Rahmenbedingungen der
Lehrlingsausbildung.
"Oft getraut man sich diese Fragen - aus Angst vor Konsequenzen -
nicht zu stellen. Hier im Lehrlings-Crossmentoring des BFI Wien ist
aber genau der Ort, wo man diese Fragen stellen, seine Zweifel äußern
und seine Erfahrungen teilen kann. Ohne Konsequenzen - ohne Angst -
ohne Scheu." Ziel des Lehrlings-Crossmentorings sei es daher, zum
einen die Bedeutung der Lehrlinge und der Lehrberufe hervorzuheben.
"Zum anderen soll den jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
Weiterbildung und Kontakte angeboten werden, die die Lehrbetriebe
selbst vielleicht nicht in diesem Ausmaß anbieten können",
kommentiert Höllinger das Programm.
Hans Steiner, Gründer der "First International Apprentice Academy"
- eine Vermittlungsplattform für Lehrlinge aller Branchen - und als
Trainer permanenter Begleiter des Lehrlings-Crossmentorings, sieht
die Initiative des BFI Wien als einmalige Chance für alle
Beteiligten: "Wann haben junge Menschen schon die Chance, sich mit
Top-Führungskräften zusammenzusetzen, das Networking professionell zu
erlernen und auch noch berufliche Erfahrungen zu sammeln?" Aber auch
die "Arrivierten" könnten seiner Meinung nach viel aus dem Programm
mitnehmen: "Jugendliche leben nicht, wie vielfach unterstellt, in
einem Wertevakuum, sie haben jedoch traditionelle Werte sozusagen
'umgewertet'. Hier sehe ich für unsere Mentorinnen und Mentoren ein
großes Feld zur persönlichen Weiterentwicklung. Diese Lernfelder
bieten ihnen neue Möglichkeiten und Sichtweisen für ihre Arbeit im
eigenen Unternehmen."
Die Erwartungshaltung von Lehrlingen, Peers, Mentorinnen und
Mentoren ist dementsprechend hoch. Thomas Fischer, im
Geschäftskundenbereich des BFI Wien tätig und Peer in der Erstauflage
des Lehrlings-Crossmentorings: "Ich finde, Mentoring ist nicht nur
eine sehr gute Möglichkeit, eine andere Branche kennenzulernen, von
den routinierten Führungskräften zu lernen und seine eigenen
Erfahrungen aus der Lehre an die nächste Generation Lehrlinge
weiterzugeben, sondern auch ein psychologisch wichtiges Werkzeug:
Durch das Dreiergespann Mentor-Peer-Lehrling bekommt man - neben dem
Chef oder der Chefin - eine weitere erfahrene Bezugsperson an die
Hand, um Fragen zu stellen, Neues zu lernen und sich über den
Arbeitsalltag oder längerfristige Ziele auszutauschen".
Über das Lehrlings-Crossmentoring am BFI Wien:
Unter dem Motto "Meister statt Master" steht die persönliche
Entwicklung von Lehrlingen im Zentrum dieses Projekts, um einen
wirksamen Beitrag zur Steigerung der Qualität der Lehrlingsaus- und
weiterbildung zu erzielen. Das Lehrlings-Crossmentoringprogramm
unterstützt dabei die Unternehmen bei der innerbetrieblichen
Entwicklung ihrer Lehrlinge und stellt die Rahmenbedingungen für den
generationsübergreifenden Austausch zur Verfügung. An der Erstauflage
von März 2014 bis März 2015 nehmen 16 Lehrlinge, 16 Peers und 16
Mentorinnen und Mentoren der Rewe International AG, Unicredit Bank
Austria, A1, Flughafen Wien sowie der Wiener Städtische Versicherung
teil.
Weitere Infos: www.lehrlingsmentoring.at
Foto zum Download:
(c) BFI Wien/Weinrich
http://www.flickr.com/photos/97485974@N08/12221553133/
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