• 30.01.2014, 15:44:24
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ÖVP-Gaggl: Schulische Tagesbetreuung den Bedürfnissen der Eltern und Kinder anpassen

Bei der schulischen Tagesbetreuung muss es zu flexibleren Abholzeiten der Kinder kommen. ÖVP und ÖLB Kärnten setzen sich für Kinder und Eltern ein.

Utl.: Bei der schulischen Tagesbetreuung muss es zu flexibleren
Abholzeiten der Kinder kommen. ÖVP und ÖLB Kärnten setzen sich
für Kinder und Eltern ein. =

Klagenfurt (OTS) - "Die zur schulischen Tagesbetreuung angemeldeten
Kinder sind verpflichtet, bis 16 Uhr anwesend zu sein, dass heißt,
Eltern dürfen ihre Kinder nicht vor 16 Uhr abholen", schildert
ÖVP-LAbg. Herbert Gaggl. Bei Anmeldung gilt die Regelung an fünf
Tagen die Woche und schließt den Freitag mit ein. Die ÖVP brachte in
der heutigen Landtagssitzung einen Antrag ein, dass es bei der
schulischen Tagesbetreuung zu einer flexibleren Ausgestaltung der
Anwesenheitspflicht der Kinder kommt. Für Bildungs- und
Familiensprecher Bgm. Gaggl steht eine flexiblere Anwesenheitspflicht
mit dem pädagogischen Konzept nicht im Widerspruch. "Das Erledigen
der Hausübung, Lernen und sinnvolle Freizeitgestaltung stehen nach
wie vor an erster Stelle, dennoch soll es Eltern erlaubt sein, ihren
Nachwuchs früher als geregelt abzuholen, um mit den Kindern ihre
Freizeit teilen zu können".
Derzeit haben Eltern nur dann die Möglichkeit, ihre Kinder früher als
16 Uhr aus der Betreuung zu nehmen, wenn entsprechende Gründe
vorliegen wie beispielsweise regelmäßige Besuche einer Musikschule
oder eines Sportvereins. Vor allem an Freitagen soll die
Betreuungszeit individuell an die Bedürfnisse der Kinder und Eltern
angepasst werden. "Wenn ein Elternteil freitags früher zum Arbeiten
aufhört, darf es sein Kind nicht aus der Betreuung nehmen!", führt
Gaggl aus.

Ein Fernbleiben vom Betreuungsteil ist nur dann zulässig, wenn dies
der Schulleiter oder der Leiter des Betreuungsteiles ausdrücklich
erlaubt. "Jetzt sind diese aber auch in einer Zwickmühle, weil sie
die Kinder nicht früher gehen lassen dürfen. Lehrer und Direktoren
werden oft als die Bösen bezeichnet, dabei halten sie sich nur an den
Gesetzestext", sagt abschließend Lehrerbund-Obfrau Claudia
Wolf-Schöffmann, die sich mit den Abgeordneten des ÖVP-Club im
Kärntner Landtag für die Kinder und Eltern einsetzt.

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