ÖVP-Gaggl: Schulische Tagesbetreuung den Bedürfnissen der Eltern und Kinder anpassen

Bei der schulischen Tagesbetreuung muss es zu flexibleren Abholzeiten der Kinder kommen. ÖVP und ÖLB Kärnten setzen sich für Kinder und Eltern ein.

Klagenfurt (OTS) - "Die zur schulischen Tagesbetreuung angemeldeten Kinder sind verpflichtet, bis 16 Uhr anwesend zu sein, dass heißt, Eltern dürfen ihre Kinder nicht vor 16 Uhr abholen", schildert ÖVP-LAbg. Herbert Gaggl. Bei Anmeldung gilt die Regelung an fünf Tagen die Woche und schließt den Freitag mit ein. Die ÖVP brachte in der heutigen Landtagssitzung einen Antrag ein, dass es bei der schulischen Tagesbetreuung zu einer flexibleren Ausgestaltung der Anwesenheitspflicht der Kinder kommt. Für Bildungs- und Familiensprecher Bgm. Gaggl steht eine flexiblere Anwesenheitspflicht mit dem pädagogischen Konzept nicht im Widerspruch. "Das Erledigen der Hausübung, Lernen und sinnvolle Freizeitgestaltung stehen nach wie vor an erster Stelle, dennoch soll es Eltern erlaubt sein, ihren Nachwuchs früher als geregelt abzuholen, um mit den Kindern ihre Freizeit teilen zu können".
Derzeit haben Eltern nur dann die Möglichkeit, ihre Kinder früher als 16 Uhr aus der Betreuung zu nehmen, wenn entsprechende Gründe vorliegen wie beispielsweise regelmäßige Besuche einer Musikschule oder eines Sportvereins. Vor allem an Freitagen soll die Betreuungszeit individuell an die Bedürfnisse der Kinder und Eltern angepasst werden. "Wenn ein Elternteil freitags früher zum Arbeiten aufhört, darf es sein Kind nicht aus der Betreuung nehmen!", führt Gaggl aus.

Ein Fernbleiben vom Betreuungsteil ist nur dann zulässig, wenn dies der Schulleiter oder der Leiter des Betreuungsteiles ausdrücklich erlaubt. "Jetzt sind diese aber auch in einer Zwickmühle, weil sie die Kinder nicht früher gehen lassen dürfen. Lehrer und Direktoren werden oft als die Bösen bezeichnet, dabei halten sie sich nur an den Gesetzestext", sagt abschließend Lehrerbund-Obfrau Claudia Wolf-Schöffmann, die sich mit den Abgeordneten des ÖVP-Club im Kärntner Landtag für die Kinder und Eltern einsetzt.

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