Britischer Star-Autor Philip Kerr in NEWS: "Es sollte keine Olympischen Spiele mehr geben."

Wien (OTS) - Der schottische Bestsellerautor Philip Kerr äußert sich in NEWS über den Kärntner ÖVP-Politiker, an dessen Haus die Nazi-Parole "Arbeit macht frei" prangte: "Bei manchen könnte man ja noch Unwissenheit durchgehen lassen, aber ein Politiker sollte die Geschichte kennen. Das ist nicht zu entschuldigen."

Über Sotschi sagt Kerr: "Olympische Spiele dienen doch nur zu Propagandazwecken. Was da von Liebe und Völkerverbindung geredet wird, ist nur noch ein Albtraum für jede Security. Putin ist kein netter Mann."

Kerr, profunder Kenner deutscher Geschichte, analysiert die Olympischen Spiele 1936 in Berlin: "Es war für viele schon damals klar, dass in Deutschland Juden diskriminiert wurden. Wäre Amerika weggeblieben, hätten auch Frankreich und Großbritannien nicht teilgenommen. Das wäre für die Nazis eine finanzielle Katastrophe gewesen, denn sie hatten viel Geld in die Spiele investiert. Und Hitler wäre dumm dagestanden."

Rückfragen & Kontakt:

Sekretariat NEWS
Chefredaktion
Tel.: (01) 213 12 DW 1103

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NES0001