• 30.01.2014, 13:09:17
  • /
  • OTS0189 OTW0189

Britischer Star-Autor Philip Kerr in NEWS: "Es sollte keine Olympischen Spiele mehr geben."

Wien (OTS) - Der schottische Bestsellerautor Philip Kerr äußert sich
in NEWS über den Kärntner ÖVP-Politiker, an dessen Haus die
Nazi-Parole "Arbeit macht frei" prangte: "Bei manchen könnte man ja
noch Unwissenheit durchgehen lassen, aber ein Politiker sollte die
Geschichte kennen. Das ist nicht zu entschuldigen."

Über Sotschi sagt Kerr: "Olympische Spiele dienen doch nur zu
Propagandazwecken. Was da von Liebe und Völkerverbindung geredet
wird, ist nur noch ein Albtraum für jede Security. Putin ist kein
netter Mann."

Kerr, profunder Kenner deutscher Geschichte, analysiert die
Olympischen Spiele 1936 in Berlin: "Es war für viele schon damals
klar, dass in Deutschland Juden diskriminiert wurden. Wäre Amerika
weggeblieben, hätten auch Frankreich und Großbritannien nicht
teilgenommen. Das wäre für die Nazis eine finanzielle Katastrophe
gewesen, denn sie hatten viel Geld in die Spiele investiert. Und
Hitler wäre dumm dagestanden."

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NES

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel